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ganisationsverhältnisse des Vorderendes dieser Art völlig klarzulegen, doch
glaube ich nach Untersuchung eines grossen Materials behaupten zu können,
dass die Verhältnisse anders liegen als sie von Ehlers geschildert werden.
Erstens dürfte das verschiedenartige Aussehen bei einzelnen Individuen
nicht auf dem Alter sondern auf einem ungleichen Kontraktionszustand
beruhen. Zweitens kommt niemals eine wahre Verwachsung zwischen
Ten-takelzirrensegment 1 und 2 vor, obgleich es vom Rücken gesehen manchmal
so scheinen kann, wenn die Tiere stark kontrahiert sind. An der Unterseite
sind die Segmente immer deutlich von einander verschieden. Dagegen
ist das erste Segment vom Kopfe ganz unvollständig geschieden, indem
jegliche Segmentfurche fehlt, und das Segment nur als eine Schwiele am
Hinterrand des Kopfes vortritt. Die deutliche Abgrenzung, die an den
Figuren von Ehlers (1. c. Tafel I, Fig. 37) und Gravier (1. c. Tafel II,
Fig. 18) vorhanden ist, entspricht nicht der Wirklichkeit (vergl. diese
Arbeit, Tafel III, Fig. 2). Ich habe daher gewagt, die Eulalia sitbulifera
unter die Gattung Hypoeulalia einzuziehen. Die Abbildung, welche Eiilers
von der Proboscis gibt (1. c. Taf. II, Fig. 34), ist natürlich fehlerhaft
(vgl. Taf. III, Fig. 2).
Alte Fundorte: Subantarktischer Teil von Süd-Amerika,
Magelhaens-Strasse, Punta Arenas, am Strande (Ehlers 1897);
Feuerland, Ushuaia, Ebbestrand, 18 m Tiefe; Insel Picton, 7,2 m Tiefe
(Ehlers 1901); Süd-Georgien (Ehlers 1901). Kerguelen, Observatory
Bay (Ehlers 1913). Südpolar-Kontinent, Grahamland, Insel Bootli
Wandel, 40 m Tiefe (Gravier 1908); Kaiser Wilhelms II Land,
Winterstation der deutschen Südpolar-Expedition 1901 —1903, 380—385 m Tiefe
(Ehlers 1913).
Neuer Fundort: Süd-Georgien, Cumberland Bay, May-Bucht,
Fänge unter Algen am Ebbestrand (5. 5. 1902. J. Gunnar Andersson
leg. auf der schwedischen Südpolar-Expedition 1901—1903, zahlreiche
Exemplare).
Gattung 16. Prochætopariii nov. gen.
Typus der Gattung ist Prochætoparia brevis (Ehlers).
Procliætoparia brevis (Ehlers 1900).
Syn. : Genetyllis brevis Ehlers 1900 S. 210 (Orig.).
Genetyllis brevis Ehlers 1901 S. 70.
Genetyllis brevis Ehlers 1913 S. 453.
Diagnose: Sehr kleine und kurze, jedoch ziemlich breite Art (der
Typus ist 0,9 cm lang, 0,075 cm breit mit 41 Segmenten). Dorsalzirren
dünn, beinahe vollständig kreisförmig, Ventralzirren ebenso dünn, ab-
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