- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift för bok- och biblioteksväsen / Årgång XII. 1925 /
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(1914-1935)
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NEUE FUNDE VON PROBEDRUCKEN DES LUKAS BRANDIS IN LÜBECK 97

Die beiden Hausmarken ähnlichen Zeichen der Inschriften sind in der
Sammlung von Lübecker Hausmarken im Staatsarchiv nicht erhalten. Ob
sie überhaupt in Lübeck zu suchen sind oder vielleicht in Löwen hängt mit
der bei dem Fehlen urkundlicher Nachrichten wohl niemals zu lösenden
Frage zusammen, ob der Lübecker Domherr Alf Greverade seine letzten
Lebensjahre ganz in Löwen verbracht und dorthin auch seine gesamte Habe
überführt, oder ob er sich dort, etwa eines Pfründe wegen, nur
vorübergehend aufgehalten hat. In letzterem Falle hätte er die drei schweren
Folianten wohl kaum von Lübeck nach Löwen mitgenommen. Dem
Wortlaut nach können die Einträge weder von Alf Greverade noch von Otto
vamme Mere herrühren, man könnte eher an einen der
Testamentsvollstrecker denken, die Alf Greverade nicht nur in Lübeck, sondern auch in
Löwen gehabt hat. *

Durch Otto vamme Mere aus Wesel scheinen die Bände nach seiner
niederrheinischen Heimat und von da nach Westfalen gekommen zu sein.
Sie haben später der Prämonstratenserabtei Wedinghausen bei Arnsberg
gehört und dort die Signatur J. 3. 4. 5. getragen. Auf Befehl Landgraf
Ludewigs X., dem das kölnische Herzogtum Westfalen als Entschädigung
zugefallen war, sind sie am 2. November 1803 nach Darmstadt geschickt und
der landgräflichen Bibliothek einverleibt worden.

Die Probedrucke sind fünf Doppelblätter, die z. T. einseitig, z. T.
zweiseitig bedruckt sind. Jede Seite hat zwei Spalten mit 52 Zeilen. Der
Buchbinder hat die Blätter im ersten und zweiten Bande vorn und hinten als
Schutzblätter eingeheftet, der dritte Band scheint hinten kein Schutzblatt
gehabt zu haben. Da die Bogen grösser waren als die Blätter der Bibel,
hat der Buchbinder immer die Hälfte einer Spalte mit dem zugehörigen
weissen Rande abgeschnitten. Die Blätter sind nicht eingeklebt, sondern
derart eingeheftet, dass ein schmaler Streifen von oben oder von unten sich
hinter dem letzten Blatt der ersten Lage und vor dem ersten Blatt der
letzten Lage des Bandes befindet. Die Erhaltung ist tadellos, nur im zweiten
Bande ist ein über den unteren Teil zweier Spalten gehendes Stück
abgerissen. Da aber gerade dieses Blatt unter den fünf erhaltenen Blättern,
wenn auch mit kleinen Satzverschiedenheiten, dreimal vertreten ist, schadet
dieser Mangel nichts.

Ich gebe nun eine genaue Beschreibung der Blätter unter Mitteilung
des Anfangs und des Schlusses und, soweit es mir nötig erscheint, auch
anderer Zeilen.

7 — 25164. Nord, tidskr. för bok- och biblioteksväsen 1923.

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