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Hans Wechtlins Namen Baseler, Strassburger und Nürnberger Werke zu
vereinen gemeint.[1] Dodgson[2], in Übereinstimmung mit Giehlow, gab einst
seine Stimme für Wolf Traut ab. Schön 1907 wies Rauch[3] auf Hans von
Kulmbach hin, eine Annahme, für die sich dann Weinberger[4] überzeugt in
neuer Durcharbeit des ganzen Werks einsetzte. Gleichzeitig ward durch E.
W. Braun[5] der Junge Baldung in den Kreis einbezogen.
Die Fülle der Versuche hat mit Recht etwas misstrauisch und
vorsichtig gemacht gegenüber der Möglichkeit einer einwandfreien Lösung der Frage
überhaupt, sodass den neuerdings lautgewordenen Stimmen, die zu einer
zurückhaltenden vermittelnden Stellungnahme beraten, wohl in erster Linie
Beachtung zu schenken ist. In diesem Sinne ist Dodgson’s Vorwort zur
Ausgabe der Salus Animae-Folgen[6] aufzufassen und vor allem auf eine
sehr ansprechend geschriebene Abhandlung Weixlgärtners[7] anlässlich der
Dürer-Ausstellung der Münchener graphischen Sammlung hinzuweisen, die
den Stand der Dinge klärend und fördernd umreisst. Von einschneidender
Wichtigkeit erweist sich die hier nachdrücklich vorgenommene Trennung der
Baseler und Nürnberger Gruppen, bei der die erstere unter neu erarbeiteter
Aneignung von Friedländers Auffassung Dürer zuerkannt wird.
Diesem Vorgang schliesst sich nunmehr auch Röttinger an: in seinem
vorliegenden Werk scheiden die Baseler Arbeiten aus jedem Zusammenhang
mit dem Birgitten-Meister aus und fallen Dürer zu.
Vor jeder Erörterung über die Persönlichkeit des Birgitten-Meisters
gibt Röttinger in drei inhaltsreichen, über 120 Seiten umfassenden Abschnitten
eine neue Durcharbeitung und vielseitige Erweiterung des »Werks», durch
welche die Tätigkeit des Meisters von einigen in die zweite Hälfte der neunziger
Jahre angesetzten Arbeiten an bis gegen Ende der zwanziger Jahre verfolgt
wird. Eine Gruppe von Holzschnitten wird an das 1515 erschienene
Rosenkranzbild (Bartsch Dürer App. 29) angeschlossen und in so engen Beziehungen
zur Birgitten-Gruppe nachgewiesen, dass eine Gleichstellung des »Rosenkranz»
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