- Project Runeberg -  Sveriges idrottsspel Göteborg 1923. Officiell berättelse /
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(1924) [MARC]
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Zagreb am 20. Juli 1923.

Organisationskommittén för Sveriges Idrottsspel 1923, Göteborg.

Unsere Representation die bei den dortigen Leich-Athletischen-Wettspielen teilgenommen
hat, zurückgekommen, referierte uns von der wundervollen und freundlichen Aufnahme, die
ihr Ihrerseits zu teil wurde, nehmen wir Veranlassung Ihnen auch auf diesem Wege unseren
schönsten Dank auszusprechen, und hoffen in Zukunft mit Ihrem Prachtvollem Lande in
regeren Kontakt zu kommen.

Wir zeichnen mit sportlicher Hochachtung

für Jugoslavenski Lako Atletski Savez
Der Präsident: Der Schriftleiter :

UGRINING GEORGES GRAF

Från sekreteraren i engelska brottnings förbundet. Kontoristföreningen 10 July.

Dear Mr. Holmström.

Please accept from myself, and on behalf of the English team of wrestlers this expression
of most cordial thanks, and sincere appreciation for all that you have been responsible for
by making this visit to Gothenburg one of the happiest and most enjoyable that the members
of the English Wrestling Association ever have made. From the first to the last day their
experience has been in every respect thoroughly enjoyable, I should be neglecting my duty
as leader of the English wrestling team did I not make this attempt to convoy to you the
expression of the pleasure which they have been allowed to enjoy. Sweden and its splendid
people will have happy and permanent memories in the hearts of myself and those I represent.

Yours sincerely

PERCY LONGHÜRST.

(Tidningsurklipp ur: ,,Der Schwimmer”, Leipzig, 1 aug. 1923.)

Der Empfang eines Gotenburg-Siegers.

(Dr. Lechnirs Rückkehr nach Dessau.)

Es geht auswärts im deutschen Sport! Eine stattliche Reihe Sieger aus allen deutschen
Gauen kehrte ruhmreich aus den Weltwettkämpfen in Gotenburg zurück. Unter ihnen einer
der besten: Dr. Seppl Lechnir.

Sein sportlicher Triumph ist das Ergebnis jahrelangen zähen Ringens, das allerdings in
Deutschland und Oesterreich durch eine ununterbrochene Kette von Einzelsiegen belohnt
worden ist. Am Sonnabend nun kehrte Herr Lechnir von Gotenburg nach seiner Vaterstadt
zurück. Dessau bereitete ihm einen Empfang, wie er früher nur gekrönten Häuptern zuteil
geworden ist. Eine unübersehbare Menschenmenge hatte sich am Bahnhofe gesammelt und
hielt alle Zugangsstrassen dicht besetst. Einfach und schlicht — wie sein leider zu früh
verstorbener sportsbegeisterter Vater — ist des jungen Siegers Wesen immer gewesen. Man
wird verstehen, welch überwältigenden Eindruck die spontane Huldigung auf ihn machte, als
ihn die Militärkapelle nach dem Verlassen des Bahnhofs mit einem Tusch, das Publikum mit
brausenden Hurrarufen und der Vorsitzende der „Stillinge” mit einer kurzen Aussprache
bewill-kommnete und ihm den Lorbeer um den Hals wand. Mit sportlicher Exaktheit ordneten sich
die Vereine — Turner aus Ziegbigk, Ruderer beider hiesiger Klubs, Fussballer, Leichtathleten,
Hockeyspieler, Radler aus Dessau und Ziebigk — Schüler und Sportlerinnen, eine
Reichswehrabteilung und ein Schupo-Detachement, unter Vorantritt des Trommler- und Pfeiferkorps
des T.-V. Frohsinn-Ziebigk und der Regimentsmusik zum Umzug nach dem Rathausplatse, wo
Stadtrat Dr. Neumann dem Sieger den Dank und die Grüsse der Stadt Dessau in kurzen
eindrucksvollen Worten überbrachte. Hoch oben aus der Luft grüsste den Weltmeister ein
anderer Sieger in vielen Konkurrenzen, ein im Golde der Abendsonne glitzernder und glänzender
Junkers-Eindecker, der gleich Lechnir die deutschen Farben in Gotenburg ehrenvoll vertrat.
Vom Marktplats bewegte sich der Zug nach dem Kristallpalast. Ueber den Kommers daselbst
erhalten wir folgenden Bericht:

Auf den Schultern seiner Sportskameraden wurde Dr. Lechnir in den Saal getragen, der
bis auf den letzten Plats gefüllt war. Der erste Vorsitzende des Schwimmervereins „Stillinge’ ,
Studienrat Wachsmuth, eröffnete die Feier, dankte den in so grosser Zahl erschienenen
Sportvereinen für ihr Erscheinen, schilderte die geistige und körperliche Entwicklung unseres
Landsmannes Lechnir, rühmte seinen vorbildlichen bescheidenen Charakter und überreichte dem
Olympiasieger, dem Musterbeispiel eines deutschen Sportsmannes, als Anerkennung für seine

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