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- 8. Eine gefährliche Wüstenreise
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Es war ein beständiges Kommen und Gehen; ein unablässiges
Stimmengewirr ertönte wie auf einem Marktplatze. Aber außerordentlich
gemütlich war unser Gutshof, unser Dorf, das wie durch einen
Zauberschlag aus der Einöde emporgestiegen war.
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| Meine Leute in Jangi-köll. |
Ich gönnte mir einige Tage im Hauptquartiere Jangi-köll
Ruhe. Während derselben unternahm ich eine Rekognoszierungstour
in die südliche Sandwüste hinein, um ihren Charakter kennen zu lernen.
Es war mein fester Entschluß, die ganze Wüste bis nach dem
Dorfe Tatran am Tschertschen-darja zu durchqueren, eine Strede von
285 Kilometern. Die Eingeborenen taten ihr Möglichstes, um mir
davon abzuraten. Sie betrachteten mich als Selbstmörder und das
ganze Unternehmen als reinen, echten Wahnsinn. Nie habe sich einer
in diese unheimliche Sandwüste hineingewagt, und keiner, der sich
dorthin verirrt habe, könne sich je wieder herausfinden. Das einzige,
was man wisse, sei, daß vor vielen hundert Jahren fern im Südosten
ein heidnisches Volk unter dem Herrscher Atti Kusch Padischah
gewohnt habe. Heilige Imame hätten sich dorthin begeben, um den
Islam zu predigen, da aber das Volk sich nicht zu dem neuen
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Project Runeberg, Thu Jan 11 14:43:53 2024
(aronsson)
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