Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 20. Der letzte grosse Aufbruch
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Zwanzigltes Kapitel.
Der letzte grosse Hufbruch.
Jetzt folgte eine herrliche, vecht notwendige Ruhezeit in der
fleinen Stadt Tiharhlif unter Vorbereitungen zu dem legten Auf—
bruche nach Tibet, der jchwerjten Aufgabe meines ganzen Reije-
programms, die noch zu löjen war.
Mir bewohnten ein nettes, geränmiges Gehöft mit großem arten,
in dessen fühlen Schatten meine möongolische Jurte unter Maulbeer—
und Pflaumenbäumen aufgeschlagen war. Jolldasch leistete mir in
meiner friedlichen Wohnung Gejellichaft, und draußen hielten Jollbars
und einige zweibeinige Nachtwächter Wache. Ein jchöner Hirsch, der
in den Wäldern des Tichertichen-darja gefangen worden war, äjte frei
innerhalb der Lehmmauer des Gartens. Cr war mein bejter Freund
und fam oft herbei, um Brot zu erhalten; zahm wie ein Hund und
mit jeinem Dajein zufrieden, jchien er jich gar nicht nad) der Waldes-
ruhe zurüdzujehnen.
Unter taufenderlei Arbeiten gingen die Tage nur zu schnell dahin.
Noch Hatten wir feine Eile; das Gras würde in den Berggegenden
noch wochenlang nicht jprießen. Unjere Tiere fonnten aljo aus-
ruhen, freien umd für die ihrer wartenden schweren Strapazen Kräfte
sammeln. Sie befamen Mais und Schilf und fpäter Gras in Menge
und wurden von ihren Hütern ordentlich gepflegt. Islam Bai faufte
beinahe täglich ein oder zwei Kamele für mich, und als wir aufbrachen
hatten wir 39, darunter allerdings drei Junge. Das jüngjte von
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