Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 23. Die ersten Tibeter
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Die erjten Tibeter, 29]
wurden meine Suppe und die ewigen Schnigel gewürzt; die Moham—
medaner aßen den Lauch roh, und die Kamele rissen feine faftigen
Stengel gierig ab. Dort, wo er dichter als gewöhnlich ftand, pflegte
Turdu Bai auch auf dem Marjche eine Weile Halt zu machen, um
den Kamelen Gelegenheit zu geben, sich daran zu Iaben.
Auch der folgende Tag bot uns mehr Niederfchläge, als wir
brauchen fonnten, Ein Gewitter rumorte donnernd in den Tälern,
ihm folgten Hagel- und Regenschauer. Die Pferde werden unruhig
und jchen, die Kamele juchen einander die Leefeite abzugewinnen, was
Steinpyramibe ala Wegzeichen.
die Laften in Unordnung bringt. Man wird naß und flebrig, es
rinnt von Mühe und Ärmeln, es gludjt in den Filzstiefeln. Sobald
es ein wenig aufhellt, raften wir eine Weile, um den Zug zu ordnen.
Die Bergrüden um uns, auf denen der Niederichlag als Schnee ge-
fallen war, jahen aus, al3 wären fie mit blendendweißer Olfarbe an-
gejtrichen. Ich will nicht damit prahlen, daß es gerade angenehm ift,
in das feuchte Bett auf dem zum Schwimmen nafjen Boden zu Friechen,
bis uns die Nacht nach den Mühen des Tages endlich Ruhe schenkt.
Trotz alles Negens, der im Erdboden verjidert, wurde es uns
ichwer, Trinkwasser zum Abend zu finden. Ein Tiimpel, an dem wir
lagerten, hatte jcharffalziges Wasser. Mit zwei Fupfernen Kannen
ging Schagdur auf die Suche nad) einer Quelle. Nach einer Weile
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