- Project Runeberg -  Historiska upplysningar om Religiösa rörelserna i Finland i äldre och nyare tider / Del 4 /
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(1857-1863) [MARC] Author: Matthias Akiander
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stellungen verband sich auch die Erwartung der ganz
na-he bevorstehenden sichtbaren Wiederkunft Ghrisfi and des
darauf folgenden Beginnes des tausendjährigen Reiches.
Dabei begntigte man sich aber niobt mit allgemeinen
Hoff-nungen, sondern man glaubte sich berechtigt den Zeitpunkt
der Erscheinung des Herrn auf Tag und Stunde, nämlich
auf Östern des Jahres 1823 festsetzen zu können: ein
Zeitpunkt, der ganz besonders dazu geeignet scheinen musste,
indem ja, die Zeit von der Frtihlings-Nachtgleiche bis zur
Sommer-Sonnenwende hindurch, das Licht, die Sonne, das
erste Urwesen, das zweite, die Finsterniss, tiberwiegt. Wie
aber im Menschenleben es oft geschieht, dass sich mit
dem Ernstesten und Erhabensten das Gewöhnlichste
verbin de t and dem Ganzen dadurch einen lächerlichen
An-strich giebt, so sollte denn auch hier ein Hochzeitfest,
wel-ches zwei von den am meisten Geförderten feierten, dem
Heiligen Gottes die Yeranlassung werden, wieder auf
Er-den zu erscheinen. Schon geraume Zeit vorher wurden
die untergeordneteren Naturen mit der Yerheissung erflillt,
jenes Fest werdé unleugbar fttr die Entwickelung de^
Reiches Gottes auf Erden ein höchst bedeutsames und
wich-tiges Ereigniss. mit sich flihren, und die Wtirdigeren
wurden in Kenntniss gesetzt, dassChristus selbst kommen
wer-de. Bei dem Feste selbst aber ward gegen den Schluss
hin ein Gesang vertheilt, welcher, wie man erst jetzt es
verstehen kann, aus dieser gespannten Erwartung
hervor-gegangen. war, indem die flir die Geweiheten deutlichsten
Einladungen an den Erlöser, zu erscheinen, darin
enthal-ten waren. Es darf wohl nicht erst gesagt werden, dass
man nattirlicher Weise umsonst wartete. Auch war es
na-ttirlich, dass diese Täuschung der gehegten Hoftnung
de-mttthigen musste. Sie wäre auch wohl geeignet gewesen,
die Leiter des Kreises zur Besinnung zu bringen. Aber
diese friedsame Frucht erzeugte die erfahrene Demttthigung
nicht, sondern man qvälte vielmehr sich und Andere ab,
um den vermeintlichen Bann zu entdecken, der den Herrn
verhindert habe, zur Hochzeit zu kommen, und fand ihn

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