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§ 18. å, das lange å der Mundart (Sundevall: Cl.
III, No. 2) entspricht:
1) dem schwedischen kurzen oder langen u,
altschwedischen und altnorwegischen o, u, z. B.
np. schwed. aschwed. anorweg.
båd (Bote) bud bodh, buh boö
ban (schwären) bulna — (bölgna)
dåg (taugen) duga dogha, dugha duga
sp rån dj i (gesprungen) sprungit sprungit sprungit
såndji (gesungen) sjungit sungit sungit.
Anm. Eigentlich ist das Verhältniss zwischen den
Stammvocalen der meisten Wörter, die diesem und dem
folgenden Moment angehören, und denen der entsprechenden
schwedischen Wörter, ein ganz ähnliches, wie das schon
oben § 7, Mom. 2 von mir erläuterte, da der lange å-Laut
der Mundart in diesem Fall ursprünglich aus einem kurzen
offenen o besteht, welches gedehnt worden ist, theils weil
die Mundart in einsylbigen Nominen und Verben einen kurzen
Vocal vor kurzem Consonanten nicht duldet (siehe unten
Uber die Quantitätsverhältnisse), theils in Folge des
Lautgesetzes, welches § 12, Mom. 1 erwähnt worden ist. Vergl.
auch S. 29 Note †).
2) dem schwedischen kurzen offenen o oder kurzen ä,
altschwedischen a, o, u, altnorwegischen a, e, o, n, z. B.
np. schwed. aschwed. anorweg.
bår (bohren) borra bora bora
dråp (Tropfen) droppe drupi dropi
mån (Wolke) moln moln —
für skira vergl. Gislason § 69, 2. Spuren desselben kommen in vielen
Landschaftsmundarten vor (vergl. Fthl: Nyi. S. 20), jedoch nur
spärlich. So verhält es sich auch mit der Närpesmundart, wo der
Lautübergang i-y ebenso selten ist, wie der oben § 9, Anmerkung 2
erwähnte i - y.
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