- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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§ 27. In meiner Abhandlung über die Volksmundart
in Nyland (S. 44) habe ich klar zu machen gesucht, wie das
neuere Schwedisch geneigt ist, die Quantität solcher
Stamm-sylben zu vertauschen, die in der Altsprache kurz sind, und
über die Art und Weise, wie diese Veränderung durchgeführt
worden ist, nämlich derart, dass in solchen Sylben entweder
der kurze Vocal gegen einen nahe entsprechenden langen
vertauscht wird (a gegen langes a, e gegen langes e oder ä,
i gegen langes e oder i, o gegen langes u oder å, u gegen
langes u, y und ö gegen langes ö), oder auch dass der
kurze (einfache) C öns ön an t gedehnt (verdoppelt) wird,
wobei bisweilen auch Vocalwechsel jedoch ohne Veränderung
der Länge stattgefunden hat. Es giebt Volksmundarten,
z. B. das Nyländische, wo keine dieser Operationen
vorgenommen ist und die daher, was die Quantität der
Starnm-sylben betrifft, auf dem Standpunkt der nordischen
Altsprache verblieben sind. Die Närpesmundart offenbart in
diesem Punkt allerdings nicht dieselbe Anhänglichkeit an die
Altsprache, hat jedoch in hinlänglich vielen Fällen den
kurzen Selbstlaut vor kurzem Mitlaut bewahrt, um ihr Anrecht
auf das Epithet „alterthümlich" geltend zu machen.

§ 28. Es ist von Interesse auf die Art und Weise
Acht zu geben, wie die Mundart bei Veränderung der
Quantität verfährt. Dieses geschieht allerdings in der nämlichen
Weise wie in der schwedischen Schriftsprache, wenn sie
nämlich das erst erwähnte Mittel der Umwandlung einer
kurzen Sylbe in eine lange anwendet, d. h. den Vocal*) der-

*) Es versteht sich, dass, obgleich diese Art und Weise die
Quantität zu verändern für die Mundart und die schwedische
Schriftsprache gemeinsam ist, die erstere in der Praxis durchaus nicht immer
der letzteren folgt. Im Gegentheil giebt es eine nicht geringe Anzahl

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