- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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np. schwed. anorweg.

drøm (Traum) dröm(m) draumr

glöm (vergessen) glömma gleyma

jom (verstecken) gömma geyma

Die langen Selbstlaute der Mundart kann man oft bios
ansehen für eine Folge der obendargestellten vom Schwedischen
abweichenden Art und Weise eine Sylbe lang zu machen,
nämlich durch Einführung von Vocal- statt Consonantenlänge:
dass man jedoch dieselben in diesen und ähnlichen Wörtern
als in der Mundart ursprünglich lang betrachten muss, lässt
sich dadurch beweisen, dass sie nicht, wie nach der Regel
sonst geschehen müsste, gegen kurze vertauscht werden,
wenn die Wörter gebeugt werden, so z. B. dromar {Flur).

§ 33. Der Tonfall oder der musikalische
Accent in der Närpesmundart, sowie in den meisten anderen
schwedischen Volksmundarten Finnlands, unterscheidet sich
von der hiesigen Sprache der gebildeten Glassen und nähert
sich dem in Schweden herrschenden dadurch, dass ein tiefer
Ton (gravis), der nach Rydqvist Sv. Spr. L. Bd. IV
S. 211 für das Schwedische in Schweden, das Norwegische
und das Boriiliolmische charakteristisch ist, auch in ihnen
gewöhnlich vorkommt, woher man von diesen Mundarten
bei uns zu sagen pflegt, dass sie einen „schwedischen
Accent" haben. — Auch im exs pir a torischen Accent
oder der Betonung unterscheidet sich die Närpesmundart
von der Sprache der Gebildeten, da derselbe auch in
ausländischen Lehnwörtern auf der ersten Sylbe ruht, vergl. z.
B. schw. predika (predigen) und np. predik, schw. husera
(hausen) und np. lriiser. In den seltenen Fällen, wo im
Folgenden eine besondere Bezeichnung des Tones in der
Mundart nöthig war, habe ich zu diesem Zweck den accentus

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