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■wird bisweilen in der Mundart, besonders vor den Yocalen
e und e, ein j eingefügt, z. B. b jer: tragen, je: ist, jét: essen,
jiti: gegessen. Dasselbefindet auch statt im estländischen
Schwedisch nach Russwurm II S. 302. Im Västerbottnischen
scheint dieselbe Neigung vorzukommen (vergl. jer: ist,
Widmark S. 16 f.), in Dalarne und auf Gottland vergl. Säve:
de st. vi. S. 12 f., in Södertörn nach Upmark S. 14. Ebenso
in einigen Gegenden Norwegens nach Aasen N. Gr. S. 112
Anm.; in Jylland nach Varming S. 42, in Sönderjylland nach
Kok I S. 97, in Angel nach Hagerup § 25. Auch in Nyland
habe ich stellweise diesen Gebrauch von j angetroffen und
ganz allgemein in mehreren österbottnischen Dialecten.
In j geht g Uber in der Närpesmundart vor allen
weichen Vocalen*), sowohl im Anlaut als im Inlaut, woher
dasselbe in dieser Abhandlung auch also bezeichnet wird
z. B. jeisp: gähnen, j e i t ir| g: Wespe, jér: thun, jév:
geben, jiri: geizig, gierig, jæn: gern, jøm: verbergen,
tåje: der Griff, véjin: der Weg. — Wenn im
Hochschwedischen dem g ein Æwø-Laut vorangeht und ein weicher
Vo-cal folgt, so verwandelt die Mundart in entsprechenden
Wörtern den «’«^r-Laut in n und g in j und schiebt ein d
zwischen dieselben, z. B. såndji schw. sjungit (gesungen),
tindje schw. tinget (die Gerichtssitzung). Dieses d wird
bisweilen vor dem j-Laut vernommen, obgleich sehr schwach
*) Wenn man blos auf das jetzige Schwedisch Rücksicht nimmt,
so findet man Beispiele davon, dass schw. g in der Mundart bisweilen auch
vor harten Vocalen in j übergeht z. B. dréndjan schw. drängarne
(die Knechte), stréndjar schw. strängar (Saiten). Gehen wir auf die
Altsprache zurück, so wird uns die Sache klar. Die eben angeführten
Worte lauten im Altschwedischen drcenger Pl. droengiar. stranger Pl.
strængiar und dieses Ableitungs-i wird auch im Gen. Sing, des
Altschwedischen drængiar, strængiar sowie in mehreren anderen Casus
obliqui angetroffen.
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