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lind undeutlich, auch nach langem Vocal; dasselbe lässt sich
jedoch nicht bestimmt nachweisen, ganz wie in einigen
Kirchspielen Nylands ( vergl. Fthl : -V//Z. S. 53) und in Dalarne
nach Säve: Uppl. om Balm. S. 32. So findet sich in meinen
Anzeichnungen über die Närpesmundart für das eine der
oben angeführten Beispiele einmal die Bezeichnung tåje,
ein anderes mal tädje. Wo jedoch d deutlich gehört wird,
nämlich nach n, kann man meiner Ansicht nach nicht wie
einige Verfasser annehmen, dass d und j zu einem einfachen
Laut verschmolzen sind. Stellen wir z. B. das tindje der
Mundart mit dem schwedischen hindra zusammen, so finden
wir, dass ein selbständiger rf-Laut ebenso unleugbar in dem
ersteren wie im letzteren Worte wahrgenommen wird, und
noch deutlicher scheint mir die Unmöglichheit eines einfachen
(//’-Lautes aus der in der Mundart gewöhnlichen
Consonanten-verbindung ddj (§ 56) hervorzugehen, wo dd einen langen
rZ-Laut bezeichnet. Ein einfacher Laut, der theilweise
verlängert werden kann, ist ein Unsinn.*)
Wenn ein Vocal dem j vorangeht, kann derselbe
entweder lang sein, wie in den eben angeführten Beispielen,
oder kurz, ohne dass der j-Laut deshalb verlängert wird
(welches im Hochschwedischen stets geschieht, wo jedoch j
niemals doppelt geschrieben wird), z. B. fluji: geflogen,
stiji: gestiegen, täji: genommen.
*) Während die Uebersetzung dieser Abhandlung gerade vor
sich geht, ist mir ein kleines Heftchen unter dem Titel:
Ångermanländska bidrag till de svenska allmogemålens ljudlära von C. J. Blomberg
(Hernösand 1877) zu Händen gekommen, dessen Verfasser in einem
Anhang S. 36—40 die beiden „Zeichenverbindungen dj und tj" zum
Gegenstande einer genauen und ausführlichen Untersuchung macht.
Es freut mich, dass auch ei zu dem Resultate gekommen ist, dass „de
båda teckenförbindelserna motsvara hvar sin förbindelse af tvenne
ljud."
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