- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
69

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

69

§ 40. K. Die Närpesmundart gebraucht einen Æ-Laut
nur vor hartem Vocal oder Consonant, oder als Auslaut.
Dagegen geht derselbe vor einem weichen Vocal*) in tj
über, sowohl im Anlaut, als inmitten der Wörter, woher
derselbe auch in dieser Abhandlung so bezeichnet wird, z.
B. tjälg: altes Weib, tjotje: die Küche, bantjin: die
Bank, foltje: das Volk, lotje: der Deckel, mytji: viel,
sätjen: die Sache, stjér: schneiden, vitjen: die Bucht,
vi tji: gewichen. Die Auffassung, die verschiedene Verfasser
von tj als Ausdruck für einen einfachen Laut haben, hat
für die Närpesmundart keine Gültigkeit; sowie man in dem
schwedischen Wort hvitna ein t und n deutlich vernimmt,
so wird z. B. im Dialectwort vitjen ein t und j klar
herausgehört. Vergl. was oben von g = dj gesagt ist. Auch
vor tj kann der vorhergehende Vocal lang oder kurz sein,
welches auch aus den eben angeführten Beispielen
hervorgeht.

Anm. 1. Vor der Endung der 2. Pers. Pl. Imper. -en,
behält Je (sowie auch g) seinen harten Laut, z.B. smäken,
s ok en: schmecket! suchet! Hier findet also eine
Ausnahme statt. Eine blos scheinbare Ausnahme kommt aber
in der Aussprache solcher Wörter vor wie kokäl: zaubern,
rakäl: müssig herum gehen, åker: Acker, welches auf
derselben Ursache beruht, die im vorigen § angedeutet worden,
nämlich auf der Beschaffenheit des Vocals in den
Ableitungsendungen -öl, -cl, -er.

*) In derselben Weise und aus demselben Grunde, wie in § 39
in der Note in Bezug auf g erwähnt worden, wird auch k in der
Mundart bisweilen weich ausgesprochen, obgleich im Hochschwedischen in
den entsprechenden Wörtern dem k ein harter Vocal nachfolgt, z. B.
kyrka, kyrkan np. tjörk, tjöttjun (die Kirche), enka, enkor np. erjk,
entjor (Wittwen). Aber vergl. altschw. kirkian, ankiur.

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Dec 9 15:46:23 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/bkfnf/30/0077.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free