- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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gendem weichem Vocal entspricht in der Nürpesnmndart das
gewöhnliche alveolare n, während g und k in dj und tj (vgl.
§§ 39 und 40) übergehen, z. B. såndji schw. sjungit
(gesungen), b an t j in schw. banken (die Bank), son tji schw.
sjunkit (gesunken). Dasselbe geschieht vermuthlich überall,
wo den g- und ft-Lauten dj und tj entsprechen, vergl. z. B.
Säve: Uppl. om Bahn. S. 32, Leffler: Vml. § 7, Fthl:
Nyi. S. 53.

Vor n wird t| bisweilen elidirt, wobei man den
vorhergehenden Vocal verlängert, z.B. lün schw. lugn (Ruhe), ön
schw. ugn (Ofen), viilsin schw. välsigna (segnen). Dieses
geschieht jedoch durchaus nicht immer, da in anderen
Wörtern wiederum der äng-L&ut beibehalten wird. So z. B.
unterscheidet man das Subst, lugn vom Adjectiv dermassen,
dass das erstere wie gesagt lün, das letztere lurin
ausgesprochen wird, während im Hochschwedischen beide Wörter
gleichlautend sind; ferner vai]n: Wagen, arinar: Spreu.
Wie man hieraus ersieht, ist die im Nyländischen, in der
Rågö-Wichterpalmundart, im Gottländischen, Neuisländischen
und in mehreren anderen alterthümlichen
Landschaftsmundarten gebräuchliche Aussprache von i\n wie ggn der
Närpes-mundart fremd, vergl. Fthl: Nyl. § 50.

§ 48. R. Auslautendes r fällt fort in fö schw. för
(für), ha schw. har (hat), je schw. är (ist), v a schw. var (war),
yndji schw. under (unter), yvi schw. öfver (über), und
vielleicht in noch anderen kleinen Wörterehen. Wenn
jedoch hat gleichbedeutend mit besitzt ist, verbleibt das r in
der Mundart, z. B. ha et hot: hast du gehört, aber: t i
hår int na vin: sie haben keinen Wein. Ebenso in
Nyland (Fthl: Nyl. § 42) und an vielen anderen Orten. Das
Ausfallen von r vor n in den Wörtern ban, gån ist schon
oben erwähnt worden.

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