- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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§ 49. S. Langer s-Laut (ss) entstellt in der Mundart
entsprechend dem schwedischen Ils z. B. k v es s väl schw.
kvällsvard (Abendbrot). Auch die schwedische tägliche Rede
zeigt sich bisweilen, wenigstens in Finnland, derselben
Contraction geneigt, z. B. tiss statt tills (bis). In anderen
österbottnischen Kirchspielen findet man assin t schw. alls
intet (gar nichts), welches in Närpes noch zu äst zusammen
gezogen wird.

§ 50. s. Der cerebrale s-Laut (Sievers s3, vergl.
Brücke S. 53 f., J. A. A. Bidr. t. sv. spr. Ijudl. S. 20) kommt
in der Mundart mit deutlichem Unterschied vom «-Laut vor,
(der in Närpes alveolarer Natur ist), und bildet einen Ersatzlaut
für Is und rs z. B. faskt schw. falskt (falsch), liass schw.
hals (Hals), foss schw. fors (Wasserfall), föst schw. först
(zuerst), hos schw. hörs (wird gehört), k vas s schw. hvars
(dessen), t öst o schw. törstig (durstig). Im Worte i sk schw.
ilsken (arg), welches Sidenbladh für N. Ångermanland mit
supradentalem (cerebralem) Zischlaut („ishken") anführt,
ist in Närpes kein s-Laut entstanden, sondern l ist
weggefallen und der gewöhnliche dentale (alveolare) s-Laut ist
stehen geblieben, also, wie es scheint, ebenso wie in der
Delsbomundart, vergl. Uppr. S. 5. Uebrigens besitzt die
Mundart eine Menge von Wörtern, in denen Z und s nicht
zu cerebralem s verschmelzen, sondern jedes einzelne deutlich
gehört wird, wie es im finnländischen Schwedisch, das keine
cerebralen Laute besitzt, gewöhnlich zu geschehen pflegt.
In einigen anderen österbottuisclien Mundarten habe ich das
cerebrale s wahrgenommen, worüber späterhin ein Näheres;
übrigens verweise ich den Leser auf den Bericht über die
Existenz dieses Lautes in den Mundarten, den man bei
Leffler: Konsonanttj. S. 33 f. antrifft. Er bezeichnet
denselben ebenso wie den s-Laut mit z.

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