- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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angetroffen. Als ich meine Abhandlung über die nvländische
Mundart verfasste, hatte ich keine Ahnung davon, dass
dieser Laut in derselben vorkommen könnte. Späterhin habe
ich jedoch selbst im Kirchspiel Strömfors das "Wort fæ ]»1 a
m. (an. fetill) gehört, welches den Riemen bezeichnet, an
dem der Saemann den Saekorb trägt, und von
glaubwürdigen Personen habe ich nachher angeben gehört, däss der
j5-Laut in ein Paar anderen entlegenen Ortschaften Nylands,
nämlich in einem Theil von Lappträsk und auf der Grenze
zwischen den Kirchspielen Borgå und Sibbo vorkommt. Im
grössten Theil vom schwedischen Österbotten wird dieser
Laut angetroffen, wenngleich nicht in derselben Weise wie
in Närpes, worüber mehr ein anderes Mal. Im estländischen
Schwedisch erwähnt Russwurm Bd. II S. 298 eines „sK mit
noch mehr vortretender Aspiration (als s’ = seh und sh ~ otc)
etwa wie das englische th, besonders vor /’, mit dem es
einen zusammengesetzten Laut zu bilden scheint"; unter den
Beispielen führt er gerade washT = np. va])l: Molken,
an. Von diesem sh’V dürfte der Aussprache nach der /-Laut
sich nur wenig unterscheiden, den er S. 297 als „aspirirt
und auf dem Laute ruhend" beschreibt und wovon er die
Beispiele lilh, kjolh, kjothl’ S. 335*) angiebt. Für das
västerbottnische erwähnt Widmark S. 8 „eines höchst
eigen-thümlichen hervorgezischten /-Lautes", von dem er glaubt,
dass „er aus tl oder sl entstanden sei", und wofür er u. A.
das Wort lil"l" als Beispiel anführt. In N. Ångermanland
wird nach Sidenbladh S. 11 im Adject. lill, das man
auch als liss ausspricht, „eine deutliche Aspiration vor //
vernommen". Die letzterwähnte Aussprache kommt auch

*) In der Rågö-Wichterpalmundart in Estland wird der />-Laut
angetroffen und verhält sich ganz so wie in der Närpesmundart, vgl.
Fthl : Råg- § 27, 4.

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