- Project Runeberg -  Bidrag till Kännedom af Finlands Natur och Folk, utgifna af Finska Vetenskaps-Societeten / Trettionde Häftet /
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3. Das Praeter/tum des Indicativs wird von demselben
Tempus im Activ gebildet, indem die Endung -st in der 1. schwachen
Conjugation ohne neuen Bindevocal angehängt wird, z. B.
mälast, talast, in den beiden anderen und in der starken
Conjugation vermittelst Einschiebung des Bindevocals e, z. B.
bandest, bvggdest, lystest, ruddest: wurde
gebunden, gebaut, geleuchtet, gerudert. Siehe die
Schlussanmerkung hier unten..

Anm. Soweit bisher bekannt ist, kommt -st als
Endung vom Praeteritum (und Supinum) in der passiven Form
in keinem anderen schwedischen Dialect vor als im
Öster-bottnischen, in Nyland (Fthl: Nyi. S. 81) und in Estland
(Russwurm II S. 308). Nach dem letztgenannten Verfasser
käme -st im estländischen Schwedisch auch als Endung des
Praesens Indicat. vor, welche Angabe möglicher Weise eine
weitere Prüfung erfordert, bevor man dieselbe als
vollkommen zuversichtlich annehmen darf.*) Wie schon in meiner
Abhandlung über die Mundart in Nyland S. 81 f. erwähnt
worden, theile ich aus den dort angeführten Gründen nicht
die Ansicht Russwurms, dass man dieses in Frage stehende
-st gleich der passiven (reflexiven) Endung des Altnordischen
aufzufassen hat, sondern halte noch immer dafür, dass das
t bios ein Zeichen des Praeteritums ist, welches überflüssiger
Weise an das schon fertige Praeteritum gefügt ist.

In der norwegischen Volksmundart ist -st beibehalten
als Endung für das Passivum nach Aasen N. Gr. S. 229,

*) Späterhin habe ich erfahren, dass die Behauptung wenigstens
in Bezug auf die Wormsö- und Nuckö-Mundarten nicht Stich hält.
Mag. phil. H. Vendell, der im Laufe des letzten Sommers
Dialects-forschungen unter den Schweden in Estland angestellt hat, schreibt mir
nämlich in Betreif der Mundart in jenen Gegenden: ,,Das Passiv hat
im Infinitiv und Praes. die Endung -s, im Praeterit. und Particip, -st".
Dasselbe findet statt in Wichterpal uud Rågö, siehe Fthl : Rüg. § 30.

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