- Project Runeberg -  Botaniska notiser / 1946 /
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(1839-1846)
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II. Material und Methodik.

1. Glas und Chemikalien.

Beim Studium von Algenkulturen hat sich oft gezeigt, dass die
Beschaffenheit des Glases entscheidende Bedeutung hat (Czurda 1933).
Besondere Aufmerksamkeit muss der pH-Verschiebung geschenkt
werden. die in Nährlösungen bei der Sterilisierung dadurch enstelien kann,
dass alkalische Stoffe des Glases in Lösung gehen können.
Ondra-tschek (1935) land. dass schlechtere Glassorten auf diese Weise eine
pH-Verschiebung von mehr als drei Einheiten verursachen können. Von
zwölf untersuchten Glassorten eignete sich das Jenaglas gut für
Algenkulturen. Die pH-Verschiebung war hier so gering, dass sie
vernachlässigt werden konnte.

In den folgenden Versuchen habe ich in grösstmöglicher
Ausdehnung Jenaglas verwendet. Messzylinder, Messkolben, Pipetten sowie
einige grössere Flaschen waren jedoch von anderer Qualität. Da
die Bestandteile des Glases hauptsächlich beim Erhitzen in Lösung gehen
(Ondratschek 1935), wurde die Sterilisierung stets in Gefässen aus
Jenaglas vorgenommen. Die Algen wurden in Reagenzrohren von 1(5 cm
Länge und 1,5 cm Durchmesser kidtiviert. Mitunter mussten auch Rohre
von 18X2 cm benutzt werden. Alle Rohre der gleichen Versuchsserie
sind natürlich gleicher Beschaffenheit gewesen. Das Impfmaterial
wurde in Erlenmeyerkolben von 150 ml aufgezogen.

Die Glasgefässe wurden mit Bürste und sog. Scheuerpulver gereinigt
nnd darauf mit ca. 18 %-iger Salzsäure gespült. Dann wurde sorgfältig
mit fliessendem Wasserleitungswasser gewaschen, mit destilliertem
Wasser gespült und dann luftgetrocknel. Diese Methode ist bequemer
und ebenso effektiv wie das Reinigen mit Bichromatschwefelsäure.

Die anorganischen Salze waren vom Fabrikat Merck, pro analvsi.
Ursprung und Qualität der organischen Substanzen wird von Fall zu
Fall besonders angegeben.

Wo nichts anderes erwähnt, ist zu den Versuchen doppelt
destilliertes Wasser benutzt worden. Gewöhnliches destilliertes Wasser enthält

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