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die ernährungsphysiologie der ghlorophygeen
1 (Sil
indessen keine prinzipielle Änderung der früher gezogenen Schlusssätze
vorgenommen zu werden.
Schon Beijerinck (1890) fand, dass seine Scenedesmus acutus und
Chlorella vulgaris Kohlehydrate verwerten konnten, nämlich Glukose,
Maltose und Saccharose. Laut Kruger (1894) konnte Chlorella
proto-thecoides ihren Bedarf an Kohlenstoff nicht mit Pepton decken. Bei
Zusatz von Glukose oder Galaktose wurde dagegen eine gute
Entwicklung erhalten. Ein schlechteres Resultat gaben Maltose, Laktose und
Dextrin; Saccharose und Inulin waren ganz wertlos. Chick (1903) fand
gleichfalls, dass Glukose nicht durch Saccharose oder Laktose ersetzt
werden konnte (Chlorella pyrenoidosa). Artari (1906) teilt dagegen
mit. dass diese beiden Saceharide ausgezeichnete Kohlenstoffquellen
sind (Chlorella communis). Kufferath (1913) fand, dass Kohlehydrate
mit sechs oder zwölf Kohlenstoffatomen bei Chlorella luteoviridis ein
sehr gutes Wachstum zur Folge hatten. Zu ähnlichen Resultaten kam
Nakano (1917) mit Chlorella vulgaris. Diese Alge verwertete Glukose,
Galaktose, Saccharose, Mannose und Maltose, verschmähte dagegen
Laktose. Die übrigen von Nakano untersuchten Arten zeigten grosse
Unterschiede in bezug auf ihr Vermögen, Kohlehydrate zu assimilieren.
Eine systematische Prüfung des Nährwertes mehrerer Kohlehydrate
wurde von Roach (1926) vorgenommen. Scenedesmus costidatus diente
als Hauptversuchsorganismus. Mit Glukose wurde auch im Dunkeln
unter Beibehalten der grünen Farbe ein Wachstum erhalten. Maltose
gab ähnliche Resultate. Doch war das Wachstum anfangs verzögert. Mit
Glukose konnte keine solche Verspätung beobachtet werden. Roach
zieht hieraus den Schlusssatz, dass diese Zeit zur Bildung von Maltase
erforderlich ist. worauf die Maltose zu Glukose gespaltet werden
kann. Galaktose hatte einen fast ebenso hohen Nährwert wie Glukose.
Zunächst in der Reihenfolge kamen Saccharose und Fruktose. Weitere
vier Grünalgen wurden ini Hinsicht auf ihr Verhalten zu Kohlehydraten
studiert (Roach 1927). Der Nährwert der Kohlehydrate wechselte nicht
nur von Art zu Art, sondern auch bei ein und derselben Art mit den
äusseren Bedingungen.
Eigene V e r s u c h e zeigt e n, dass Glukose, Gala
k-t o s e u n d Maltose gut e K o bleust o f f q u e 11 e n s i n d.
I) a g e g e n konnte S a c c h a r o s e n i c b t o d e r n u r mit
Schwierigkeit a u s g e n u t z t w e r d e n. Iii e r b c i in u s
s-t e n besondere Mass n a h m e n e r g r i t’ f e n w erde n, u m
eine Hy d r o I y s e d c r S a c c h a r o s e b e i der Sterilisi
e-r ii n g der sch w a c h s a u r e n L ö s u n g z u v e r hind e r n.
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