- Project Runeberg -  Botaniska notiser / 1946 /
176

(1839-1846)
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181)

sven algéus

Diese Fehlerquelle scheint bisher von keinen Algenphysiologen beachtet
worden zu sein. Dagegen fand Burström (1941), dass Saccharose in
Mineralsalzlösungen, die primäres Phosphat enthielten, beim
Auto-klavieren zu 50 % hydrolytisch gespaltet wurde. Maltose war
widerstandskräftiger und wurde erst bei niedrigem pH und länger dauerndem
Erhitzen gespaltet. In welchem Ausmass diese Fehlerquelle die Resultate
früherer Arbeiten beeinllusst hat, entzieht sich der Beurteilung.

Burström (1941), der mit isolierten Weizenwurzeln arbeitete, fand,
dass diese Saccharose nicht verwerten konnten und dass die
Zellteilungen im Meristem ausblieben, wenn dieses Kohlehydrat als
Kohlenstoffquelle verwendet wurde. Wurden die Lösungen mit Saccharose
sowie überdies mit Glukose oder Maltose versetzt, welch letztere beide
für sich eine günstige Wirkung zeigten, so kam es gleichfalls zu keinem
Wachstum. Saccharose in der Nährlösung wurde schnell invertiert,
sodass in dieser reduzierende Zuckerarten auftraten. Burström konnte
zeigen, dass die Hydrolyse an der Kontaktfläche zwischen Wurzel und
Lösung stattfand. Im Zusammenhang mit der schnellen Inversion
wurden Nebenprodukte gebildet, die die Wurzeln vergifteten.

Obgleich zwischen Burströms und meinem Material erhebliche
Unterschiede vorliegen, erschien es verlockend zu untersuchen, wie
sich Grünalgen mit Ausgangspunkt von den von Burström gemachten
Beobachtungen verhalten würden. Es wurde daher folgender Versuch
angestellt.

Versuch 13. Saccharose und (ilukose als Kohlenstoff quelle bei
gleichzeitigem Zusatz. Nährlösung A mit pH 6,5. Die Lösung wurde teils direkt,
teils nach Zusatz von 1) Glukose (puriss., Kebo) 10 g je 1. 2) Saccharose (Merck)
10 g je I und. 3) Glukose 10 g je 1 -(-Saccharose 10 g je 1 verwendet. Chlorella
vulgaris Ii. Licht und Dunkel. Versuchszeit 15 Tage. Tabelle 19.

Glukose war wie in früheren Versuchen eine sehr gute
Kohlenstoffquelle. Saccharose konnte bei weitem nicht in gleicher Ausdehnung

Tabelle 19. Saccharose und Glukose als Kohlenstoffquelle bel gleichzeitigem Zusatz
(Versuch 13). Chlorella vulgaris It. Anzahl Zellen je mm:l.

Kohlehydrat ........... ...’ Glukose Saccharose Glukose
-f-Saccharose
Konzentr. in g je 1 ..... l) 10 10 10 4- 10
Lichtkulturen .......... 5 900 32 000 <i 500 35 000
6 800 35 000 6 200 35 000
. . . dr 14 000 1 300 15 000
± 14 000 780 14 000

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