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die ernährungsphysiologie der chloroph yceen 2:5.")
und dem Gehalt der Pflanzen an Ascorbinsäure andererseits gibt. Durch
einen Zusatz von Ascorbinsäure zu sterilen Kulturen von Erbsen konnte
eine Zunahme der Länge der Pflanzen und der
Trockensubstanzproduktion herbeigeführt werden. Der Effekt war während früheren
Entwicklungsstadien besonders auffallend. Die Ascorbinsäure konnte nicht
durch Glukose ersetzt werden, was zeigt, dass sie eine spezifische
Wirkung hat.
In den grünen Pflanzen kommt Ascorbinsäure sehr reichlich in den
chlorophyllführenden Teilen vor. Desgleichen sind autotrophe Pflanzen
reicher an Ascorbinsäure als heterotrophe (Giroud. Ratsimamanga
und Leblond 1934). Es konnte überhaupt häufig eine Parallelität
zwischen dem Vorkommen von Ascorbinsäure und Chlorophyll festgestellt
werden. Neubauer (1939) hat eine Übersicht über die Literatur auf
diesem Gebiete mitgeteilt. Selbst konnte Neubauer die von Giroud und
Mitarbeitern (1934) gemachten Beobachtungen bestätigen. Laut
Moldt-mann (1939) fehlte in Pilzen. Latraea. Orobanehe und fertilen Zweigen
von Equisetum die Ascorbinsäure. Die Teile von Ricinus, die den
gröss-ten Chlorophyllgehalt hatten, enthielten auch die meiste Ascorbinsäure.
Weisse Blätter und Blatteile von Acer negundo und Pelargonium hatten
einen niedrigeren Ascorbinsäuregehalt als grüne. Chlorophyllarme
Mutanten von Antirrhinum zeigten jedoch einen höheren Gehalt als die
normalen Formen. Weber (1941), der panachierte Blätter untersuchte,
fand fast durchweg einen höheren Ascorbinsäuregehalt in den grünen
als in den weissen Teilen. Obgleich es Ausnahmen gibt, ist man auf
Grund der in der Literatur vorliegenden Angaben berechtigt, den Schluss
zu ziehen, dass chlorophyllreiche Pflanzenteile im allgemeinen auch
ascorbinsäurereich sind.
In ähnlicher Weise hat man Parallelität zwischen dem Gehalt an
Carotinoiden und dem an Ascorbinsäure festgestellt (Giroud,
Ratsimamanga und Leblond 1935). Auch Neubauer (1939) konnte einen
solchen Zusammenhang in Blättern von Seinginella und Taxus finden.
Auf Grund der Parallelität zwischen dem Chlorophyll- und
Caro-tinoidgehalt einerseits und dem Ascorbinsäuregehalt andererseits hat
man versucht, das Vorkommen von Ascorbinsäure mit der Assimilation
in Zusammenhang zu bringen. Dass ein solcher Zusammenhang
zweifellos besteht, zeigte Moldtmann (1939). Mit zunehmender Lichtintensität
und damit erhöhtem Kohlensäureverbrauch stieg auch die
Ascorbin-säuremenge. Bei erhöhtem Kohlensäuregehalt der Luft stiegen die
Assimilationsintensität und der Ascorbinsäuregehalt. Bukatsch (1939)
untersuchte die Assimilation von Wasserpflanzen, u.a. Fontinalis,
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