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STUDIEN IN DER FAM I LIE OLACACEAE
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Familjen die gattungsreichen Familien Olacaceae, Santalaceae,
Loran-thaceae und Balanophoraceae hierher. Schellenberg (1932) und
Harms (1935) schliessen die Balanophoraceen aus, Hutchinson (1926)
teilt die Loranthales in die zwei Einheiten Olcicales und Santalales, die
jedocb als einander sehr nahestehend betrachtet werden. Zu den
letzte-ren rechnet er auch die Balanophoraceen. Verschiedene Verfasser haben
seil langem darauf hingewiesen, dass die Entwicklungstendenzen, die
man bei den zu den obengenannten Gruppen gerechneten Familien
beobachten kann, in derselben Richtung gehen. Besonders stark hat
Schellenberg (1932) die fortschreitende Tendenz zu erhöhtein
Parasitismus und zur Vereinfachung der Samenanlagen und der sie
produ-zierenden Organe hervorgehoben. Die eingehenden Untersuchungen
(Dowding 1931. Fagerlind 1937—1945, Schaeppi und Steindl 1937,
1942, Schulle 1933, Steindl 1935, Rauch 1936, Rutishauser 1935,
1937), die in den letzten Jahrén an einer Anzahl von
Santalales-Reprä-sentanten (einschl. Balanophoraceen) vorgenommen worden sind, haben
den Eindruck bestärkt, dass gleichartige Entwicklungstendenzen
vor-liegen, was aus den folgenden Ausführungen und Vergleichen
hervor-gehen dürfte.
Die Gynöceum- lind Plazentaentwicklung, die bei den Santalaceae
vorkommt, knüpft ohne weiteres an diejenige an. die oben bei den
studierten Olacaceen beschrieben wurde. Die Ausbildung der »Schale»,
der zentralen Säule sowie der »Taschen» und »Leisten» findet man in
der Familie Santalaceae zinn mindesten bei Osyris alba (Schaeppi und
Steindl 1937) wieder. Die Leisten, die man hier antrifft, werden von
Schaeppi und Steindl als Resultat eines »Einschlagens» des
Frucht-blattrandes angesehen. Die Partie, wo sie auftreten, wird als synkarper
Abschnitt des ini iibrigen parakarpen Gynöceums bezeichnet. Der
Un-terschied zwischen ausgewachsenen Gynöceen bei den Olacaceen und bei
Osyris ist dadurch bedingt, dass die »Leisten» bei der letzteren Gattung
früh in der Enlwicklung slehengeblieben und ini Wachstum also nicht
parallel mit der Streckung der zentralen Säule und der »Schale»
fort-geschritten sind. was zur Bildung einer bis auf den basalsten Abschnitt
ganz freien Zentralplazenta führt, einer sogenannten axialen Plazenta,
von der die Samenanlagen herabhängen. Bezeichnend ist, dass eine
ungleich starke Enlwicklung der »Leisten» offenbar schön die
Olacaceen charakterisiert (vgl. oben S. 212). Für Thesium stellen Schaeppi
und Steindl (1942) das Vorkommen von »Taschen» ganz in Abrede.
Hier ist offenbar die Leistenentwicklung noch unbedeutender als bei
Osyris. Die Leisten sind nicht einmal in der Alliage vorhanden, oder
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