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424 1671. 18. Marts. Nr. 18.
jedoch dieselbe zu mehrer bezeugung dero gnaden gewilliget,
dass obzwar dem bischoff in Fiihnen die jura episcopalia, sci
licet ordinandi et visitandi, verbleiben, jedoch dass selbige alle
zeit von dem in dem Norburgischen verordneten furstlichen
Plonischen præposito, tanqaam in hoc passu constituto vicario
episcopi, exerciret, auch diese kirchen, dero priester, zugehorige
priesterhoffe und giiter von allen oneribus, die sie unter dem
vorwand des juris episcopalis oder sonsten bisshero getragen,
eximiret und befreyet seyn sollen.
10. Weil die furstliche Norburgische giiter noch mit jåhr
lichen deputaten auf 3500 reicbsthaler und mit einem wittum
zu Osterholm beladen, so wollen Ihre Kon. Mat. und dero ko
nigliche nachkommen, wen diese giiter an das furstliche hauss
Ploen sollen hberliefert werden, die obbesagten deputaten der
jåhrlichen 3500 reicbsthaler iiber sich nehmen und an gewissen
ort zu richtiger bezahlung ohne einzige unkosten assigniren las
sen, damit desfals kein mangel oder beschwerde vorfalle. Und
da Ihre Kon. Mat. mit der furstlichen witwen iiber ein æquiva
lentes anderes wittum nicht accordirten, und dieses onus auf
dem lande bleiben solte, wollen Ihre Kon. Mat. oder dero kd
nigliche nachkommen den abgang der intraden des wittums
nach seinen gemachten taxte und davon gerechneten zinsen,
å vier von hundert, alle jahr in einer summen mit guter und
in lande gangbarer miintze aus dem kdniglichen amle Fiens
burg oder anderwertsher zahlen und in die amtstube zu Nor
burg oder auf dem umschlag zu Kiel liefern lassen, so lange
als Gott der furstlichen witven das leben fristen wiirde. Ent
zwischen blieben dem furstlichen hauss Ploen, als besitzern der
Norburgischen giiter, alle auf denselben giitern habende jura,
gleichfals auch auf das wittum Osterholm, so weit solche jura
der furstlichen witven in pactis dotalibus nicht verschrieben,
und hette das furstliche hauss Ploen die freyheit, auf die adini
nistration des wittums aufsicht mitzutragen, dass solches nicht
deterioriret werde. Da aber gleichwohl bey lebzeiten der furst
lichen witwe dem wittum und seinen zugehorigen pertinentien
ein schaden zustossen solte, soll zu der zeit, wen bey erledigung
des wittums dasselbe dem fiirstlichen hauss Ploen vollig anheim
fallet, die æstimation darnach eingerichtet, und hochgedachtes.
furstliche hauss darunter nicht gravirt werden.
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