- Project Runeberg -  Fennia / Volume 66. 1940 /
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(1940)
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von Glazialton. Wann und als was für eine Wasserfläche der Saimaa zu einem
See abgeschnürt wurde, ist nicht genau bekannt, aber auf Grund dessen,
was man über die Landhebung weiss, lässt sich deduktiv erschliessen, dass
die Abflussrinne anfangs eine nordwestliche Richtung einschlug. Der
Wasserspiegel muss damals in den südlichen Teilen des Sees weit niedriger als heute
gestanden haben. Auch weiss man, dass die durch die Landhebung bedingte,
gegen Südosten geneigte Schrägstellung der Erdoberfläche in den südlichen
Teilen der gesamten Saimaa-Gewässer eine starke Transgression entwickelte.
Bei fortschreitender Transgression verschob sich die Abflussrinne nach
Westen, nach Südwesten, und schliesslich wurde der Äussere Salpausselkä im
Südosten, bei Vuoksenniska, durchbrochen. Das geschah in der Litorinazeit.
Als der Vuoksi durchbrach, sank der Wasserspiegel um zwei Meter. Die
nachherige Schrägstellung des Bodens hat eine Regression, die sich immer
noch fortsetzt, veranlasst. Als Folge der Regression sind abermals
Ufergelände aus dem Wasser aufgestiegen, und zwar um so mehr, je weiter
nordwestlich die Lage war. Die Isobasen verlaufen nämlich in der Richtung SW-NE.

Zur Zeit der verschiedenen Seestadien sind die Sohlen und Gestade der
Saimaa-Wannen mit neuen Sedimenten überzogen worden. Auf den
glazialen Mineralbodenarten haben sich sehr allgemein Tongyttja, Gyttja und Dy
abgesetzt. Die ehemaligen Moorflächen der geschützten Küsten haben mit
der oben beschriebenen Transgression um die Wette an Mächtigkeit
zugenommen, und schliesslich sind sie vom Wasser überspült worden. Desgleichen
sind ausgedehnte Waldflächen, in den südlichen Teilen des Sees, ertrunken.
Von diesen untergegangenen telmatischen und terrestrischen Sedimenten haben
wir zwar vorläufig durch Veröffentlichungen noch keine Kenntnis, doch ist das
Vorhandensein solcher Ablagerungen sowohl durch den Humusgehalt des
Seewassers als auch durch die in der Tiefe, am Grunde des Sees angetroffenen
Stubben bezeugt. Auf dem Lapvesi hat Verfasser auch unter Wasser
Bohrungen angestellt und in einigen Fällen bis in eine Tiefe von 3—4 m unter
dem gegenwärtigen Wasserspiegel Seggentorf ermittelt. Im Grossen Saimaa
reicht dieser sicher viel tiefer.

Soweit Verfasser bisher weiss, sind die nacheiszeitlichen organischen
Sedimente am Grunde des Sees jedoch nicht sehr stark. Am mächtigsten mögen
sie sich an geschützten Stellen in seichterem Wasser finden. In unserem
Kartenbild können sie nur auf die Lage der ersten Tiefenkurve, die in 10 m
Tiefe verläuft, vielleicht in gewissem Masse einwirken. — In kaum
erheblicherem Masse sind die auf der Kalte sichtbaren Formen durch die Küstenkräfte
verändert worden. Allerdings haben diese regressiven und transgressiven
Phasen die Gehänge der Küsten sowohl über als auch unter dem

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