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Aaro Hellaakoski, Zur Tiefenkarte des Saini aa-Sees
auf dem Schnittpunkt zweier sehr scharf umrissenen (Profile 7 u. 8)
Eintiefungsreihen. Weitere derartige Fälle gibt es z. B. im Sund Uittamonsalmi,
nördlich von Kiljulansalo, im Lietvesi, im Puumala, um Hirvensalo, im
Luon-tari (Maximum 70 m) usw. Liegen doch die Tiefenmaxima auch des seichteren
Louhi vesi in gleichartigen Schnittpunkten.
Wenn die Streichungen und Längen aller Eintief ungen von mehr als 40 m
aus den Tabellen zu einer Figur zusammengestellt werden, wie es in Fig. 11
geschehen ist, so lässt sich als einzige Regel erkennen, dass die Richtungen,
abgesehen von den Nummern IIa 25a, 29, 27, auf den ersten Blick ungefähr
überall zwischen Westen und Norden schwanken. Doch sind auf diesem
Sektor drei Gruppen ziemlich deutlich zu unterscheiden, nämlich W, N und
weniger einheitlich NW, wo die Richtung zwischen N 25°—75° W wechselt.
3. Eintiefungen und Tektonik.
Diesen Streichungen der Eintiefungen kommt, wie oben angeführt,
ausserdem örtliche Verbreitung zu, die sich im allgemeinen auch im Verlauf der
Uferlinie widerspiegelt.
Ein NE-Streichen ist nur im Norden im Luontari und seiner nächsten
Umgebung anzutreffen, wo es gleichzeitig als vorherrschende Richtung
auftritt. Da nach der geologischen Karte in derselben Gegend der Gneis eine
NE-gerichtete Parallelstruktur aufweist, ist es sehr wahrscheinlich, dass beim
Luontari das Streichen des Felsgrundes und das der Eintiefungen miteinander
in Kausalzusammenhang stehen.
Das N-Streichen beschränkt sich häuptsächlich auf die östliche Hälfte
des Insel-Saimaa, sich von dort weiter nach Osten über den eigentlichen
Saimaa hinaus und in gewissem Masse auch nach Süden nach dem Kleinen
Saimaa erstreckend.
Die Richtung W verläuft sehr geradlinig über den ganzen Insel-Saimaa
und über den nördlichen Teil des Kleinen Saimaa und reicht, soviel man
weiss, weiter auf denselben Breitengraden über den Saimaa hinaus, und zwar
nach Osten wie auch besonders nach Westen zu, wto sie sich mit dem
Streichen der S vecofenniden vereinigt.
Die nordwestlichen Streichungen (ca. N 30°—70° W) kommen im ganzen
Gebiet vor, am meisten im Westen und im Süden. Im Grossen Saimaa ist
diese Richtung die einzige. Sie scheint auch, nach den Karten zu schliessen,
die häufigste Richtung in ganz Seen-Finnland zu sein und tritt allgemein
auch in solchen Gebieten auf, in denen sonstiges Streichen nicht zu erkennen
ist — gewiss zu verstehen, denn sie ist ja in Ostfinnland die Streichrichtung
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