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EPISTLER 441
Denne første Del findes anmeldt i en Række tyske Tidsskrif-
ter, saaledes i Theolog. Büchersaal. 9. St. Jena und Leipzig.
1749. S. 768—81, undertegnet L. S. Det hedder her om Skriftet
(»Vermischte Briefe«): »Die Briefe selbst, deren achtzig an der
Zahl, sind an Freunde erdichtet und jeder handelt eine beson-
dere Materie ab. Es wäre daher gut gewesen, wenn der Inhalt
davon bey jedem Briefe wäre angezeigt worden, welches den
Lesern den Gebrauch derselben erleichtert hätte«. Efter et Re-
ferat af Fortalen fortsætter Anmelderen: »Denen moralischen
Betrachtungen, die er vor einiger Zeit in zween Theilen geliefert,
sind diese Briefe am ähnlichsten, und vieles ist aus
jenen, mit
veränderter Vorstellung, hier wiederholt; das meiste aber ist
doch neu. Die Schreibart ist, wie der Hr. v. H. selbst saget, hier
nicht so blühend, wie in jenen; dennoch aber angenehm, und
wir können nicht entscheiden, ob wir mehr Vergnügen an
jenen;
oder an diesen gefunden haben. So viel ist richtig, jene sind
reicher an
Gedanken; aber auch reicher an
paradoxen Sätzen.
Hier aber ist die Schreibart, oder vielmehr die Uebersetzung
reiner und fliesender. Der Hr. V. bezeuget fast auf allen Seiten,
dasz er es mit Gott und der Religion aufrichtig meinet; woran
wir auch nicht Ursache zu zweifeln finden«. Anmelderen gen-
nemgaar dernæst de Epistler, der nærmest er af teologisk Ind-
hold, og fremsætter forskellige Indvendinger —
og slutter (S. 781):
»Aus dem angeführten wird man schon ersehen, dasz diese
Briefe nützlich und angenehm zu lesen sind, obgleich die Sachen
nur kurz vorgestellet werden, und das eigne weitere Nachden-
ken der Leser erfordern, welches sie verdienen«.
I Gott. Zeit, von
gelehrten Sachen. 1749. 17. St. (
20
/s) S. 135
—36 (»Ludwig Holbergs Briefe von verschiedenen etc.«) skriver
Anmelderen: »Dieser erste Theil bestehet aus
achtzig Briefen,
wovon kein einziger aus leeren Worten oder Complimenten zu-
samrnengesetzet ist. Man findet in jedem derselben etwas, wo-
durch der Leser erbauet, belehret, ergötzet und zu weiterm
Nachdenken geleitet wird. H. H. folget bekannter massen nicht
dem hinreissenden Strom hergebrachten Vorurtheile; aber er
bestürmet sie auch nicht mit einer Hitze, die den Leser böse
oder verdrüszlich machet, an statt dasz er überführet, bekehret
und gebessert werden soll. Eine aufrichtige Liebe zur Wahrheit
und zur
Besserung des menschlichen Geschlechts sind die lie-
benswürdigen Leidenschaften, die man in diesen Briefen wahr-
nimmt. Edle Einfalt und ein sinnreich anmuthiger Scherz sind
das Gewand, worin H. H. seine Wahrheiten und Meynungen
eingekleidet hat. Einige Materien, welche eine Classe von Leu-
ten betreffen, unter welchen verschiedene diejenigen, so mit
ihnen nicht eines Sinnes sind, verächtlich und schimpflich zu
begegnen pflegen, an statt dasz sie dieselben mit triftigen Grün-
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