Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VI. Die Schule der Zukunft
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die natürliche Standeszirknlation gefördert werden,
von der ein Schwede so weise Worte ge-
sprochen hat, nach der der Bauernsohn und der
Grafensohn den Platz wechseln, wenn die Natur den
leizteren tauglich für den Stall und den ersteren
tauglich für das Staatsleben geschaffen hat ! Durch
diese Schulen wird das Landkind immer auf dem
Lande aufwachsen können und nicht seiner Bil-
dung halber in die Grossstadt geschickt werden
müssen — falls es dann noch Grossstädte giebt?
Und schliesslich werden Knaben und Mädchen dort
alle Vorteile der gemeinschaftlichen Erziehung ge-
messen, ohne dass die besonderen Anlagen irgend
eines der Teile durch den gleichförmigen Druck
eines gemeinsamen Examenzwangs vergewaltigt
werden.
Wenn die Kinder rings im Lande in solchen
wirklichen Gesamtschulen bis ungefähr zum
fünfzehnten Lebensjahre unterrichtet worden sind,
die einen mit mehr Arbeit für das Hirn, die anderen
mit mehr Arbeit für die Hand, werden die Anwen-
dungsschulen beginnen : Schulen für klassische
Studien, für exakte, für soziale oder für ästhetische
Wissenschaften ; für Künste und Handwerke, für
verschiedene Berufe und Aemter. Schulen mit ver-
schiedenen Prinzipien und Methoden, Schulen, die
eine Mannigfaltigkeit verschiedener Bildungsfor-
rr.en und Individualitäten hervorbringen können.
Und so wird die Erziehung, anstatt wie jetzt form-
anbetende Sklavenseelen oder alle Form hassende
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