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Breite wieder zunehmend, trichterformig~zwischen den Epidermialbildungen aus. Die
Offnungen befmden sich zwischen den Haaren an der dem åusseren Hautwulste ent-
sprechenden Stelle.
Endlich darf nicht vergessen werden, dass man spåterhin in der Abhandlung, nåm-
lich bei der Besprechung der an den Haarbålgen gekniipften Talgdrusen, die Angabe
findet, dass diese Gebilde in der Nåhe der Moschusdriisen und besonders in dem seitlichen
Hautwulste »zur Zeit der Turgescenz« eine bedeutende Grosse erreichen.
Eine iibereinstimmende, aber sehr kurzgefasste Beschreibung gibt dann einige Jahre
spåter Leydig^’, welcher den Driisenapparat als eine massige Anhåufung stark ent-
wickelter Schweissdriisen ansieht. Die Driisen bestehen aus geschlångelten und geknåuel-
ten Kanålen und liegen zwischen der Haut und dem quergestreiften Hautmuskel.
Hiermit ist meines Wissens alles erwåhnt, was in der ålteren Literatur von grosserer
Bedeutung iiber die Drtise zu finden ist ; aus den spåteren Zeiten findet man iiberhaupt
nur ganz vereinzelte Angaben, welche auf erneuten Untersuchungen gegrtindet zu sein
scheinen,
Eine kurze Besprechung erhålt somit ganz nebenbei das Drusenorgan durch Augusta
Åknbåck-Christie-Linde in ihrer Monographie der Soriciden^. Es wird als eine
ovale Hautstelle beschrieben, welche von einem ringformigen dtinnbehaarten Wulst
gebildet ist. Dieser Wulst umschliesst eine mit kurzen steifen Haaren versehene Partie.
Schnitte, durch diese Partie gelegt, zeigen, dass tubulose Driisen hier gelegen sind und
hier ausmiinden. Hinsichtlich des Vorkommens der Driise berichtet die Verfasserin, dass
sie mehrere Exemplare von Sorex vulgaris untersucht håbe, ohne bei den Weibchen
Seitendriisen zu finden ; bei den Månnchen aber wåren dieselben immer vorhanden. Das-
selbe wird fiir Crossopus angegeben, wåhrend bei Crocidura beide Geschlechter die Driisen
besitzen^),
Dass diese letzte Angabe, jedenfalls was die Waldspitzmaus anbetrifft, unrichtig
ist, werden wir spåterhin sehen.
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