Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Undersökningar - Nathan Söderblom, Pater Max Pribilla und die ökumenische Erweckung. Einige Randbemerkungen
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PATER PRIBILLA UND DIF. ÖKUMENISCHE ERWECKUNG I I
unter anderem dem offiziellen Bericht der Lausanner Konferenz
Punkt 7. Dort steht in der revidierten Fassung: »Der
Ökumenische Patriarch hat in seiner Enzyklika vom Jahre 1920
den Vorschlag gemacht, ’einen Bund oder Rat der Kirchen
für praktische Zwecke zu gründen’. Man hat den Gedanken
geäussert, ein derartiger Rat könnte sich aus bereits
bestehenden Organisationen entwickeln, zum Beispiel aus dem
Fortset-zungsausschuss der Weltkonferenz für Praktisches Christentum,
der aus amtlichen Vertretern fast aller christlichen
Gemeinschaften besteht, sowie aus anderen Organisationen ähnlicher
Art. Manche unter uns sind der Meinung, dass ein solcher Rat,
wenn er zustande kommt, zwei Arbeitszweige umfassen müsste,
einen für Fragen des praktischen Christentums und einen
anderen für Fragen des Glaubens und der Kirchenverfassung.
Andere glauben, dass es gegenwärtig für die beiden durch die
Konferenzen von Stockholm und Lausanne vertretenen
Bewegungen besser ist, wenn sie sich unabhängig voneinander
entwickeln, wenn also jede ihren eigenen Weg geht. Aber
allgemeine Ubereinstimmung herrscht darüber, dass im letzten Grunde
’Leben, Arbeit (Praktisches Christentum), Glaube und
Kirchenverfassung’ (Life, Work, Faith and Order) der Ausdruck einer
bereits bestehenden Einheit im Geiste sind und dass die
beiden Bewegungen einander brauchen, wenn sie ihre Ziele ganz
erreichen wollen. ’Wir empfehlen daher unseren Kirchen, über
die Schritte zu beraten, die schon jetzt praktisch durchführbar
sind, um die bereits bestehende Einheit im Dienste noch
wirksamer zum Ausdruck zu bringen’. (Bericht V.)»
Wäre Pater Pribillas Buch einige Monate später erschienen,
hätte er aus der Niederschrift der Sitzungen in Eisenach 1929
den folgenden einstimmigen Vorschlag der Kommission für
Zusammenarbeit mit anderen Organisationen entnehmen können:
»Die Kommission empfiehlt, dass der bisherige Name
’Fortset-zungsausschuss der Weltkonferenz für praktisches Christentum’
geändert werden und in Zukunft lauten soll: ’Ökumenischer Rat
für Praktisches Christentum’.» (Die Eisenach-Niederschrift,
S. 43.) Der englische Name sollte sein: »The Universal
Christian Council for Life and Work», der französische: »Le Conseil
oecuménique du Christianisme pratique». Es war mir nicht
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