- Project Runeberg -  Kyrkohistorisk Årsskrift / Trettioförsta årgången, 1931 /
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(1900)
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Undersökningar - Nathan Söderblom, Pater Max Pribilla und die ökumenische Erweckung. Einige Randbemerkungen

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3 2 NATHAN SÖDERBLOM

möglich den Sitzungen in Eisenach 1929 beizuwohnen. Der
Bericht wurde vom Vorsitzenden, Erzbischof Germanos, vorgelegt.
Bei den Mitgliedern der Sitzung bestand die Auffassung, dass
der Bericht einmütig angenommen wurde. Davon gibt aber das
Protokoll keine deutliche Auskunft. Jedenfalls wurdè die neue
Konstitution über die Zusammensetzung des ökumenischen Rates
und seine Wirksamkeit bei der Sitzung in Chexbres bei Vevey
1930 endgültig beschlossen. Wie Pater Pribilla in seinem
interessanten Aufsatz in den Stimmen der Zeit Juli 1930 über
»Ökumenisch» selbst erzählt, existiert somit jetzt ein »Ökumenischer
Rat für Praktisches Christentum».

S. 47. Um die Stellung des Erzbischofs von Canterbury
zur Sitzung 1920 in Champel bei Genf richtig zu beurteilen, muss
daran erinnert werden, dass er für die Vorbereitung dieser
Vorkonferenz befragt worden war und hat guten Rat gegeben.
Die nächste Sitzung wurde ja in Peterborough unter dem
Vorsitz des von Canterbury beauftragten Bischofs Woods in 1921
abgehalten.

S. 47 unten. Als ich 1920 in Genf für die Einladung auch
der Römischen Kirche mit aller Kraft eintrat und als diese
Auffassung endlich siegte, war ich überzeugt — nicht nur nach
dem angeführten Briefe des jetzigen Erzbischofs von Warschau,
sondern auch nach mehreren Äusserungen anderer
römisch-ka-tholischer Männer —, dass, auch wenn der Papst keine offizielle
Delegation senden würde, doch römisch-katholische Priester und
Laien an der künftigen Konferenz teilnehmen würden. Vielleicht
darf ich das Folgende aus meinem Buche Kristenhetens Möte
S. 815 ff. anführen.

»Es war jedoch keineswegs Naivität, die den Beschluss,
Rom einzuladen, veranlässte; alles, was vorstehend gesagt wurde,
war wohlbekannt. Aber wir, die wir zugunsten des Vorschlags
sprachen, führten zwei gewichtige Gründe an. Was hat nicht
die römische Kirche der Welt an opferwilliger Hingabe,
selbstlosem, beherztem Dienst und kundigen Schriften über die
Ausbildung des inneren Lebens geschenkt! Lesen wir nicht noch
immer Pascal und Fénélon?

Das Wort, das ein bayrischer Bauer an einem
Sommersonntag zu Albert Hauck sprach: ’Hier auf Erden sind wir

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