- Project Runeberg -  Kyrkohistorisk Årsskrift / Trettioandra årgången, 1932 /
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(1900)
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Undersökningar - Erich Burger, Deutsche Kirchenmelodien in Schweden. Ein Beitrag zur Geschichte der schwedischen Reformation - II. Liedvergleiche

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erich burger

in der lateinischen Fassung. Das Ps.B. von 1567 bringt mit dem
neuen Text »Loffuat ware tu Jesu Christ, att tu menniskia worden
äst» die evangelische Fassung des Liedes nach Schweden. Die Weise
finden wir jedoch erst bei Mönst. aufgezeichnet. Die Überlieferung
zeigt sich hier, wie auch bei den späteren Quellen, durchaus beständig.

An Varianten seien aufgeführt: In der 1. Zeile fällt aus
textlichen Gründen die kurze Auftaktnote weg, wähernd die 4. Note a
in zwei Viertel geteilt wird. (Diesen Anfang hat Thorn, ebenso.)
Rappe füllt den folgenden Quartsprung g-c wie Crüger mit
Durchgangsnoten, Ridd. verkleinert ihn zur Terz durch ein eingefügtes h.
Ausserdem schreibt Ridd. an 3. Stelle die Untersekunde f, wodurch
nun die Terzfolge f-a, g-h entsteht. Die folgende Zeile beginnen Rappe
und G. mit dem vorhergehenden Schlusston c, statt der Terz h.
(Alle (ausser Ridd.) schreiten dann diatonisch fort wie Hassler,
Crüger u. a. Ridd. notiert wie Walter. Die 3. Zeile variiert in der
Schlussformel. Mönst. und V.B. 30 schreiben statt einfach g-e die

verzierte Wendung mit der Wechselnote g-f-g-e. G. hat entsprchend

g-fis-g-e. Rappe punktiert hier nur die 1. Note (g), Ridd. verdoppelt
sie. In der 4. Zeile fügt G. an 5. Stelle die Tonika g ein (wie Hassler),
wodurch die Intervallfolge h’-g’, g’-c" entsteht. Die Schlussterz
wird mit der Durchgangsnote h ausgefüllt. G. schreibt hier Achtel:

Das Kyrieeleison wird in verschiedener Form gebracht. Rein
mixo-lydisch mit der Schlusswendung über die Obersekunde notieren
Mönst., V.B. 30 und Rappe (genau nach Thorn.). G. schliesst mit
dem Subsemitonium, wie hier auch die ganze Melodie durch
Vorzeichnung eines | als G-Dur aufgefasst ist. Ridd. hat abweichend
die vereinfachte Formel: f f g g.

28. »Hilf Herre Gott zu dieser Zeit»

Schwed.: »Låfwa Gud min själ i alla stund»
Quellen: Deutsch: B. Waldis 1553, Bl. 117 (Z. 8130).

Schwed.: Kalm. I, fol. 146; Mönst., fol. 85; Rappe, fol. 16; Ridd.,
pag. 98; G. 87.

Dieser Choral hat sich im deutschen Gemeindegesang nicht
durchsetzen können und wird nur in wenigen späteren Choralbüchern

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