- Project Runeberg -  Untersuchungen über den Magnetismus der Erde /
301

(1819) [MARC] Author: Christopher Hansteen Translator: Peter Treschow Hanson
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Theorie des Magneten. 301
in welchen die Nadel bestandig nacli einem gewissen Pimicte vir, rixii, ix
u. s. w. in der Axe convergirt; imd endlich werden noit IJulfe diesér die
magnetischen Curven auf dieselbe Weise Wie in §. 26 construirt.
Um diese durch die Erfahrung gefimdenen krummen Linien mit der
Theorie zu vergleichen, geht Lambert, zum Suclien einer Gleicliung fur den
Winkel co (§. 19) iiber, und bemerkt desfalls (Seile 71)? dafs, wcnti man die
"Wirkung der Theilchen in des Magneten einer Ilalbaxe als positiv betfachtet,
man die Wirkung der Theilchen in der andern als negativ betrachten musse.
Da nun der Uebergang vom Positiven zum Negativen durch o geschieht, so
scheint zu folgen, dafs die Intensitat jedes Theilchens abhiingig sey von des
sen Abstande vom Mittelpunkte, und dafs sic, wcnri auch nicht mit dem ein
fachen Abstande, docfa mit einer solchen Function proportionirt sey, welche
positiv oder negativ wirdj je nachdem man den Abstand vom Mittelpunkte
nach dem einen oder dem andern Pole hin rechnet*), und welche o im Mit
telpunkte selbst wird. Ferner ist die Lage der Nadel abhangig vom Sinus
des Einfallswinkels, oder desjenigen Winkels, unter welchem jedes Theilchen
des Magneten auf dieselbe wirkt, und endlich vom gegenseitigen Abstande
der auf einander wirkenden Theilchen. Er fugt hinzu :
Si done les circonstanccs qui pcuvent modijier Vaction da Vaiman sur Vai
guille, se réduisent a ces trois que je viens de rapporter-) il sen fant peu quclle
ne se soumette entierement au calcul. Car’, pour cc qui rugarde Vobliquité de
cette action, elle est en raison simple & directe du sinus. Et pour cc qui est
des distances, Veffet de chaque particule de Vaiman sur chaque particule de
Vaiguille est en raison de la force absolue de ces particules^ & en raison ré
*} Dem gemafs sollte der Intensitåts -Exponent r nicht konnen seyn ~ 2, sondern entweder 1
oder 3, und alle iibrigen Exponenten in der Intensitutsreihe ungerade Zalilen. Wohl wahr,
dafs die Intensitåts - Curve nur in letzterem Falle negative Ordinaten erhalten konne, vvenn x
einen negativen Wertfi bekomnit; aber es diiuchte inir nicht einlenchtend , dafs man mit Si-
cTierlieit die Anschauung geometrischer Ranmvcrhaltnisse auf physische Krafte anwenden konne.
ich hoffte , die Versuclie wiirden diese Sache mit Bestirnmtheit entscheiden; und obgleich die
angestellten dieselbe noch nicht ganz ins Reine gebracht haben , so liabe ich doch noch
keinesweges die Hoffnung aufgegeben, durch andre Versuche auf eine überzeugende Weise den
»vei.a von r zu bestimmen.

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