- Project Runeberg -  Untersuchungen über den Magnetismus der Erde /
464

(1819) [MARC] Author: Christopher Hansteen Translator: Peter Treschow Hanson
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Erster Theil. Die mechanischen Erscheinungen des Magneten - Seiten ...

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464 Achtes Hauptstuck.
welcher doch fast niclits enthålt als die an den Tågen, da sich NorcUichter
zeigten, eingetroffenen unregclmcifsigen Bewegungen der Nadel. Aus demselben
ersieht man, dafs der Nadel tågliche Bewegungen oft bis 1 oder lj Grad und
dariiber gestiegen sind. Ginge zieht hieraus folgende Schliisse :
"1) Abends vergrofsert das Nordlicht die Abweichung der Magnetnadel
und Morgens vermindert es dieselbe. Einige wenige Beispiele der entgegefi
gesetzten Wirkung werden jedoch gefunden. 2) Die Wirkung aufsert sich im
Anfange des Nordlichtes am stårksten; nimmt aber letzteres ab, so verringert
sich auch die Declination der Nadel. Einige Mal hat gleichwohl die Decli
nation abgenommen, wåhrend noch das Nordlicht stark war, und wenige Male
stieg die Declination, wenn das Nordlicht nachliefs. 5) Die wirksamsten
Nordlichter sind diejenigen, so in der ostlichen Himmelsgegend entstehenj je
grbfseren Glanz sic verbreiten und je mehr Raum sic einnehmen, desto ent
schiedener scheitit ihre Einwirkung auf die Nadel zu seyn. Freilich giebt es
auch Beispiele, dals Nordlichter aus andern Weltgegenden thatigen Einflufs
auf die Nadel gehabt haben; aber ihre Anzahl ist geringer als der ersterea.
Auch fehlt es nicht an grofsen Veriinderungen an der Compafsnadel , deren
wirkende Ursaclie ich nicht auszumitteln vermochte."
Anlangend der Nadel regelmåfsige Bewegungen, so fu gt Ginge noch fol
gende Bernerkungen hinzu:
"1) Aus vielen Beobachtungen anfser den gewohnlichen Observationszeiten
schliefse ich: die Declination sey in einer Periode von 24 Stunden am gering
sten um 9 bis 10 Uhr des Vormittags und am grofsten Abends zur namlichen
Zeit. Zwar giebt es viele Ausnahmen von dieser Regel, doch ist sic am all
gemeinsten giiltig. 2) Die Nadel hat je zuweilen, selbst ohne die Dnclination
zu vermehren oder zu vermindern , in zitternder Bewegung gestanden. Vor
Zugwind und Luft ist sic wohl geborgen, Erschiitterung durch Wagen oder
andere starke Bewegungen auf der Erdflache findet in der Nahe nicht Stått j
daher schliefse ich: die Nadel werde durch kleine unkenntliche Erdstofse in
zitternde Bewegung gesetzet, me denn solches auch mit meiner Ueberzeugung
iibereinstimmt, dafs Gronland selbst, sey es mitten im Lande oder an seirier
Ostkuste, einen Vulkan habe. 5) In Zeiten, wenn das Barometer im Auf- und

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