Full resolution (JPEG)
- On this page / på denna sida
- Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread.
/ Denna sida har aldrig korrekturlästs.
Anm. af Philodemi vol. rhetorica ed. Sudhaus. 101
die Welt zu treten. Die neue Direction des Museums, welche
nach der Vertreibung der Bourbonen mit der Herausgabe
beauftragt wurde, fand mehr als zwei Tausend fertige Tafeln vor und
entschloss sich dieselben ohne jede Erläuterung herauszugeben,
damit die Sache doch endlich erledigt und das vorhandene Material
bekannt werde. Das sind die 11 Bände der Herculanensium
voluminum quae supersunt collectio altera, 1862—76, leider meist
wenig brauchbare losgerissene Bruchstücke, weil man für die erste
Reihe natürlich dasjenige ausgesucht hatte, das durch Lesbarkeit
und Zusammenhang die grösste Ausbeute versprach. Die von
Hayter mitgenommenen Copien sind alle in der Neapler Sammlung
durch neue ersetzt worden bis auf 8 Papyri, wovon also nur in
Oxford Zeichnungen erhalten sind.’
Die Originale sind im Neapler Museum noch da, diejenigen
ausgenommen, die vor der Erfindung Piaggios von Paderni
gewaltsam geöffnet wurden und bei der Copierung nach und nich
vernichtet werden mussten um zur folgenden beschriebenen Lage
hervorzudringen. Es ist aber nicht Jedermanns Sache die
Originale zu lesen, und man hat sich auch, mit Ausnahme von
Gomperz und Comparetti, meist mit den in der Oxforder und den
Neapler Sammlungen publicirten Reproductionen begnügt; eine
photographische Nachbildung der Originale ist wegen des Zustandes
derselben unmöglich; das Papier ist fast so schwarz wie die
Dinte. Jene Reproductionen entsprechen also den
Handschriftcollationen bei der gewöhnlichen kritischen Bearbeitung eines
Schriftstellers, aber Collationen von einer eigenthümlichen, nicht
besonders vertrauenswürdigen Art. Erstens sind die originalen
Handschriften entsetzlich schlecht erhalten und schwer zu lesen;
zweitens sind die «Collationen» von Zeichnern gemacht, deren
Kenntniss des Griechischen sich meist auf das Alphabet beschränkte,
und nicht alle sind vor der Wiedergabe von sachkundiger Hand
nach dem Original corrigirt worden. Es zeigt sich denn auch
ein beträchtlicher Unterschied zwischen den Neapler und den
Oxforder Copien; diese sind öfters etwas reichhaltiger, weil die
Rollen in der Zeit zwischen Hayter und der später zum Ersatz
' Ein Verzeichniss der noch nicht herausgegebenen Copien in Neapel
giebt Comparetti Relazione S. 34 ff. Es giebt ausserdem im Museum
daselbst eine grosse Menge noch nicht aufgerollter Papyri. Da sie meist
sehr schlecht erhalten sind, kann man es der italienischen Regierung
nicht verdenken, dass sie mit der Fortsetzung der Arbeit zöger!; die
Papyri haben dem Lande schon 2 Millionen Lire gekostet!
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Project Runeberg, Tue Jun 16 13:58:03 2026
(www-data)
(download)
<< Previous
Next >>
https://runeberg.org/nordfilol/3r1/0113.html