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136 Karl Hude: Anm. af Kaibel, Aristoteles’ Πολιτεία ᾿Αϑηναίων.
Kaibel die ergänzung [περιορ)ῶντας (so Bury, Blass u. meine ausg.)
als unrichtig, «weil es περιορω μένους" heissen müsste, vgl. Thukyd.
IV 73, 1 περιορωμένους ὁποτέρων ἣ νίκη ἔσται und Krüger zu
IV 171, i». Aber Thuk. IV 71, 1 steht eben) wie hier idas! aktiv
(περιιδεῖν τὸ μέλλον) im sinne ruhig abwarten, während das
medium 73, 1 vielmehr sich umsehen (— περισκοπεῖν VI 49, 4)
bedeutet; die verkennung dieses unterschiedes hat VIII 48, 4
die hinzufügung eines οὐ im Vaticanus veranlasst. Vgl. die
bemerkungen Rutherfords in seiner ausg. des 4. buchs, einl. XVIII.
Kaibel zieht [ἀγαπ)ῶντας vor, was allerdings einigermassen durch
Plat. rep. III 399 be geschützt wird. XII 2 citiert Kaibel
aus Theognis (154) die version: ἀνθρώπῳ καὶ ὅτῳ μὴ νόος
ἄρτιος 77, welche ich vielleicht als stütze meiner konjektur ὅτοις
betrachten darf. Vgl. Soph. Trach. 1119. — 8 4 schlägt er die
hinzufügung von περὶ Vor τῶν δουλευόντων vor, sehr
wahrscheinlich. In dem grossen Solonfragmente hält er an der lesung
αξονηλατον fest, welche er in ἀξονηλατῶν (— τροχηλατῶν, vgl.
v. 20: κέντρον κτλ.) ändern will, indem er τὶ. als indefinitum
liest; dabei bleibt aber τούτων doch sehr unklar und auch τί
scheint unpassend («bevor das Volk etwas von diesen Dingen
erreichte»). Weiter unten will er von der von mir vorgeschlagenen
hinzufügung eines ἄν nach φρασαίατο gar nichts wissen; er schlägt
— ἀρχαίως καὶ λίαν ἁπλῶς — vor, den satz von einem begriffe
wie γιγνώσκων abhängig zu denken. Statt dessen hätte ich mir
lieber ein offenes geständniss des unvermögens gefallen lassen.
XV 3. Zwischen καὶ und Νάξον will Kaibel eine deutliche spur
465. compendiums für ydo erkennen und hält an ydo fest, vielleicht
richtig; wie aber die einnahme von Naxos «Vorbedingung des
βεβαίως κατέχειν τὴν τυραννίδα» sein kann, ist mir Τα ΒΘ] ΠΑ ΠΕ,
XVI 6. Kaibel bezeichnet meinen vorschlag ἐπιμελῶς als
unpassend und sagt, dass Prokopios (τοῖς μόχϑοις ἀπειρηκότα) den
begriff der mühseligkeit richtig herausgefühlt hat, obgleich K.
selbst glaubt, dass der citierte zusatz der absicht des rhetors,
«der Scene ein rührendes Colorit zu geben», zuzuschreiben ist.
Vgl. unten ἡσϑεὶς διὰ... τὴν φιλεργίαν. 8. 7 hält Diels
εὐϑύμιον ἣν für verlesen und liest εὕ (9)... το, jedoch nicht
ἐϑουλεῖτο. ὃ 8. ist es am natürlichsten, τὴν δίκην σὰ ergänzen, vgl.
Demosth. XLIX 19 (τὴν μαρτυρίαν), LIX 60 (τὸν ὅρκον); also
übersetze ich trotz dem einwand Kaibels: /iess die Sache fallen.
XVII 4 schlägt Kaibel (nach Pappageorgios) vor zu lesen: ἐπε
ἔγημεν κτλ." XXII 4 liest K. συνεξαμαρτάγοιεν (mit Poste)
und verteidigt die auslassung von ἔν durch Polyb. V 1], 1.
XXIV 3 verwirft K. meine schreibung τῶν τελῶν τῶν (ἀπὸ τῶν)
συμμάχων, md zwar mit der bemerkung, dass auch nichtbundes-
1 8 92 ist wahrscheinlich zu lesen ἐν τῷ πρὸς Μεγαρέας πολέμῳ (τῷ)
περὶ Σαλαμῖνος.
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Project Runeberg, Tue Jun 16 15:33:36 2026
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