- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift for filologi (og pædagogik) / Tredie række : Tredie bind /
197

(1874-1922)
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Zu R. Meyers Einführung in das ält. nhd. 197 auch gewiss die analogie des prät. (ind. und konj.) sowie der einfluss der prät.-präsentia beigetragen. — S. 41 mitte. Zu Gybich vgl. das eddische Gjúki. — 5. 51 z. 5 1. «entrundung». — S. 52: het bracht. Die auslassung des ge- beim part. prät. ist ja noch in verbindung mit dem inf. üblich: ich haben ihn kom- men sehen etc., was hätte erwähnt werden sollen. — 5. 53: dennocht. Was soll «liebliches wesen» bedeuten? — S. 57 oben. Vgl. das jetzige ‘mit fug und recht! — S. 60: helle, z. 6 1. «gerundet». — 8S. 61: schemen. e und ë werden nicht bloss in «einigen», sondern noch in recht vielen mundarten geschieden. — 5. 62 oben vgl. noch engl.: bide. — S. 65: Jhesu. Dies ist weder von M. noch von Nissen richtig erklärt, denn 7/2 beruht hier offenbar auf der ganz gewöhnlichen alten abkürzung 708. — IHY, das später seltsamer weise als Jesus, hominum salvator (deutsch: Jesus, Heiland, Seligmacher!) gedeutet wurde. Bei Jherusalem hat man wohl an Hierosolyma zu denken. — S. 67 oben. Indogerm. íf, dí wurde urgerm. zu ss, nur vor r zu sí (gerade wie im lat.). Got. wissa is also das ursprüngliche, ahd. westa eine neubilding nach andern schwachen präteritis, wie z. b. mohta, dorfta u. a. Weinholds erklärungen stehen bekanntlich recht oft auf ganz veraltetem standpunkt. — S. 69: degen. Vgl. noch engl. thane! — S. 70 oben: gezeyten. ‘Gezeite’ (pl.) bedeutet jetzt: ‘ebbe und flut’ — engl. tide. — S. 71 unten. Nissens vergleich von öØracke und dän. rakke (zu letzterem gehört unser rekel) scheint mir unzulässig. — S. 73 unten: zew kann nicht == nun sein. Luthers nü beweist nichts, denn bei ihm müsste man doch schon den nhd. diphthongen erwarten! — 8S. 77 oben. f (0) ist nicht später «wieder tonlos geworden», da es niemals stimmhaft (tönend) war! — ib. beyst. Wegen beissen — beizen (jetzt nur noch vom färben gebraucht) vgl. dial. weissen neben weizen u. a. Siehe darüber bei Braune, ahd. gr.” 5. 129 unten! — S. 84 oben. Dass ahd. πᾶηιΐ konjunktivform sei, wird man kaum noch allgemein annehmen. Viel besser ist v. Fierlingers erklärung derselben als starker aoristform, griech. -ες. In so/í kann übrigens das -Z nicht ursprünglich sein, da es ja im ahd. hätte in z übergehen müssen, sondern muss auf neubildung nach weist, maht etc. beruhen. — S. 85 mitte: a/s omb ein har ist nicht richtig erklärt. Es bedeutet einfach: gar nicht. Wegen der bildlichen verstärkung der negation vgl. übrigens Grimm gram. III, neuer abdr. s. 702 ff., Zingerle, Über die bildliche Verstärkung der Negation bei mhd. Dichtern, Wien 1862, und fürs englische Hein, Angl. 15, 41 f. und 396 f. — 5. 91 mitte: Zu den 72 zungen vgl. Michel, P. Br. Beitr. 15, 377 und Bojunga, ibid. 16, 545. Im allgemeinen hätte ich noch zu erinnern, dass M. öfter unnötig veraltete ansichten und aufsätze statt neuerer citiert

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