Full resolution (JPEG)
- On this page / på denna sida
- Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread.
/ Denna sida har aldrig korrekturlästs.
Zu R. Meyers Einführung in das ält. nhd. 197
auch gewiss die analogie des prät. (ind. und konj.) sowie der
einfluss der prät.-präsentia beigetragen. — S. 41 mitte. Zu Gybich
vgl. das eddische Gjúki. — 5. 51 z. 5 1. «entrundung». —
S. 52: het bracht. Die auslassung des ge- beim part. prät. ist
ja noch in verbindung mit dem inf. üblich: ich haben ihn kom-
men sehen etc., was hätte erwähnt werden sollen. — 5. 53:
dennocht. Was soll «liebliches wesen» bedeuten? — S. 57 oben.
Vgl. das jetzige ‘mit fug und recht! — S. 60: helle, z. 6
1. «gerundet». — 8S. 61: schemen. e und ë werden nicht bloss
in «einigen», sondern noch in recht vielen mundarten geschieden.
— 5. 62 oben vgl. noch engl.: bide. — S. 65: Jhesu. Dies ist
weder von M. noch von Nissen richtig erklärt, denn 7/2 beruht
hier offenbar auf der ganz gewöhnlichen alten abkürzung 708. —
IHY, das später seltsamer weise als Jesus, hominum salvator
(deutsch: Jesus, Heiland, Seligmacher!) gedeutet wurde. Bei
Jherusalem hat man wohl an Hierosolyma zu denken. — S. 67
oben. Indogerm. íf, dí wurde urgerm. zu ss, nur vor r zu sí
(gerade wie im lat.). Got. wissa is also das ursprüngliche, ahd.
westa eine neubilding nach andern schwachen präteritis, wie z. b.
mohta, dorfta u. a. Weinholds erklärungen stehen bekanntlich
recht oft auf ganz veraltetem standpunkt. — S. 69: degen. Vgl.
noch engl. thane! — S. 70 oben: gezeyten. ‘Gezeite’ (pl.)
bedeutet jetzt: ‘ebbe und flut’ — engl. tide. — S. 71 unten. Nissens
vergleich von öØracke und dän. rakke (zu letzterem gehört unser
rekel) scheint mir unzulässig. — S. 73 unten: zew kann nicht
== nun sein. Luthers nü beweist nichts, denn bei ihm müsste
man doch schon den nhd. diphthongen erwarten! — 8S. 77 oben.
f (0) ist nicht später «wieder tonlos geworden», da es niemals
stimmhaft (tönend) war! — ib. beyst. Wegen beissen — beizen
(jetzt nur noch vom färben gebraucht) vgl. dial. weissen neben
weizen u. a. Siehe darüber bei Braune, ahd. gr.” 5. 129 unten!
— S. 84 oben. Dass ahd. πᾶηιΐ konjunktivform sei, wird man
kaum noch allgemein annehmen. Viel besser ist v. Fierlingers
erklärung derselben als starker aoristform, griech. -ες. In so/í
kann übrigens das -Z nicht ursprünglich sein, da es ja im ahd.
hätte in z übergehen müssen, sondern muss auf neubildung nach
weist, maht etc. beruhen. — S. 85 mitte: a/s omb ein har ist
nicht richtig erklärt. Es bedeutet einfach: gar nicht. Wegen
der bildlichen verstärkung der negation vgl. übrigens Grimm gram.
III, neuer abdr. s. 702 ff., Zingerle, Über die bildliche
Verstärkung der Negation bei mhd. Dichtern, Wien 1862, und fürs
englische Hein, Angl. 15, 41 f. und 396 f. — 5. 91 mitte:
Zu den 72 zungen vgl. Michel, P. Br. Beitr. 15, 377 und Bojunga,
ibid. 16, 545.
Im allgemeinen hätte ich noch zu erinnern, dass M. öfter
unnötig veraltete ansichten und aufsätze statt neuerer citiert
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Project Runeberg, Tue Jun 16 16:02:49 2026
(www-data)
(download)
<< Previous
Next >>
https://runeberg.org/nordfilol/3r3/0207.html