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a ΨΗΨΝ ΡΠ ΦΜῃΦῃΨΉ ΨΥ)
ἀλλα."
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Hist. Gramm. d. lat. Sprache. I 1. 67
werden die Sprachen und Dialekte des alten Italien, das
Verhältniss des Latein zu den romanischen Sprachen, die
Hauptperioden der lateinischen Sprachgeschichte, Quellen und Hülfsmittel,
Alphabet und Aussprache besprochen (bis S. 112). — Zwischen
zwei einleitenden Kapiteln steht S. 95—109 der Abschnitt über
die Accentuation der lateinischen Sprache. Dass die historische
lat. Accentuation nicht ursprünglich sein kann, hat Corssen
nachgewiesen; eine bestimmte Formulirung der vorhistorischen Accen
tuation hat er jedoch nicht gegeben; dagegen hat Thurneysen
(Revue Celt. VI) die Ansicht aufgestellt, die nachher durch
Brugmann’s Grundriss eine grosse Verbreitung gefunden hat, wonach
im Lateinischen ursprünglich immer die erste Silbe des Wortes
betont gewesen sei. Diese Ansicht wird auch von Stolz vertreten,
aber wunderbarer Weise fehlt die Begründung gänzlich. Wenn
man zwischen der japhetischen Accentuation, wie sie uns durch
Verner bekannt ist, und der historischen lateinischen Accentuation
als Zwischenstufe ein von beiden verschiedenes System der A
ccentuation einschieben will, sind selbstverständlich nur solche Belege
beweiskräftig, welche vom Standpunkte der japhetischen und vom
Standpunkte der historischen lat. Accentuation unerklärlich sein
würden. Bei Stolz werden aber als Beweismaterial verwerthet
1) Wörter, deren Lautgestalt als Konsequenz der historischen lat.
Betonung erklärt werden kann, ja zum Theil Wörter, wo nur
diese Erklärung möglich ist, z. B. sestertius < *semistertius oder
vulgär-lat. mattinus < matutinus. Bei diesem letzten Beispiel
beruft Stolz sich auf eine Stelle bei Meyer-Lübke, wo genau das
Gegentheil von dem, was Stolz behauptet, nachgewiesen wird.
2) führt Stolz als Beweismaterial eine Masse von Wörtern an,
deren Lautgestalt sich als Konsequenz der japhetischen Betonung
ganz befriedigend erklären lässt, z. B. inimicus; dies Wort musste
nach der japh. Accentuation den Accent auf der -ersten Silbe
haben, beweist also für eine allgemeine Anfangsbetonung nichts.
3) griechische Lehnwörter, die evidenter Weise aus der
griechischen Betonung zu erklären sind, werden gleichfalls herangezogen,
z. B. talentum τάλαντον, balineum βαλανεῖον, canistrum
κάναστρον UV. s. W. Aus diesem Schutt muss der Leser selbst die
möglicherweise beweisenden Beispiele ausgraben; es findet sich
eigentlich überhaupt nur ein Beispiel: die Perfectbildungen wie
peperci fefelli. In solchen Bildungen lag der japh. Accent
offenbar auf der zweiten Silbe; die lat. Lautgestalt deutet aber auf
Anfangsbetonung. Dies eine Beispiel genügt aber nicht, um eine
allgemeine Anfangsbetonung zu beweisen; es kann hier, um von
anderen Möglichkeiten ganz abzusehen, eine isolirte analogische
Accentverschiebung vorliegen. Der im Kapitel über Betonung
gänzlich fehlende Beweis wird durch gelegentliche Bemerkungen
S. 112 und 167 f. nicht in genügender Weise nachgeholt. S. 96
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