- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift for filologi (og pædagogik) / Tredie række : Fjerde bind /
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(1874-1922)
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68 Holger Pedersen: Anm. af nimmt Stolz an, die Anfangsbetonung sei eine gemeinsame Eigenthümlichkeit des Italischen, Keltischen und Germanischen; demgegenüber muss bemerkt werden,. dass Anfangsbetonung zwar für das Irische feststeht, für die britannischen Sprachen aber durchaus nicht; der Thurneysen’sche, bei Brugmann Grundriss I 554 nach- zulesende Beweis, ist, wie Jeder leicht bemerken wird, ungenügend.’ — S. 112—348 wird der übrige Theil der Lautlehre behandelt; S. 348—364 folgen <«sprachwissenschaftliche Erläuterungen». Gegen die Darstellung lassen sich mancherlei methodische Bedenken erheben. Eine viel zu grosse Rolle spielen Wurzelspeculationen; als «Belege» für die Lautlehre werden mir nichts dir nichts Combinationen wie zapurae «Strohseile»: nere (S. 113), lena: laæus (S. 163) u. s. w. gegeben. Stolz hat so grosses Vertrauen auf derartige Combinationen, dass sie sogar vor wirklichen Etymologien den Vorzug erhalten. S. 308 wird zum Beweis für den Ursprung des m in amnis skr. abhra- «Gewitterwolke» angeführt; ir. abðann «Fluss» wird nicht erwähnt. 5. 358 wird Zira zu got. laists gestellt, das sehr leicht anderswohin gehören könnte; über sl. /ëcha «Furche» lit. /ýsé «Beet» kein Wort. 5. 326 wird flamen zu got. blotan gestellt; woher das «Suffix» -men, das doch bei einem nomen agentis nicht ganz gewöhnlich ist? die einzig wahrscheinliche Etymologie (zu skr. brahmán- «Priester») wird nicht einmal polemisirend erwähnt. S. 299 wird scutum zu obscurus und cutis gestellt; über ir. sciath «Schild» cymr. ysgwyt ds., asl. stit russ. maT» «Schild» schweigt Stolz sich aus. «Wurzeldeterminative» spielen eine unglaubliche Rolle; S. 120 wird κρίνω von lat. cerno getrennt; S. 310 wird premo: pressi durch die Per Persson’sche Panacee (pr -ἰ em, pr ττ es) erklärt, vgl. dazu IF V 81. — S. 141 und 358 wird zu lat. filzus eine unrichtige Etymologie gegeben, vgl. dazu KZ XXXIII 541. — 5. 273 wird nach G. Meyer angenommen, die Doppelheit gr. ζυγόν: ἧπαρ habe im Albanesischen eine Entsprechung; diese Ansicht habe ich Festskrift til Vilh. Thomsen S. 253 widerlegt. — Die neuere Literatur wird fleissig citirt, aber gegen die Art und Weise, wie Stolz mit den Citaten wirthschaftet, lassen sich schwerwiegende Einwände erheben. S. 129 und 278 wird lat. jecur auf eine «Wurzel» Zeg zurückgeführt, deren ὦ aus d entstanden sein soll, wofür Stolz sich auf Streitberg IF I 514 beruft. Streitberg schreibt aber (1. 1): «Urnord. * Ziur habe ich einem idg. *dígus gleichgesetzt. Daraus musste urgerm. “77eus entstehen; das 7 hinter dem anlautenden f musste fortfallen, vgl. ahd. /ebara von Wurzel */ieq; lat. jecur aus “iecur wie Juppiter aus *diou-.» Also keine Spur von dem, was Stolz behauptet. Wie Stolz sich ἧπαρ u. s. w. aus der angenommenen Grundform erklärt, bleibt räthselhaft. S. 324 wird lat. frenum mit alb. bres «Gürtel» combinirt unter Hinweis auf G. Meyer Et. Wtb. 46, wo Meyer folgende Erörterung giebt: ”

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