Full resolution (JPEG)
- On this page / på denna sida
- Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread.
/ Denna sida har aldrig korrekturlästs.
100 A. B. Drachmann: Anm. af
«hüpfenden» Herzen zum Hüpfen der Empfindnng ist kaum härter,
als wenn man vom <«pulsirenden Leben» spricht.
Das sehr eigenthümliche ἰδὲ v. 145 hätte einer Erläuterung
bedurft; vgl. ausser suus sibi (s. Draeger) unten v. 333, Tacitus
hist. IV 23, 5. Der Uebergang zu diesem Gebrauch wird deutlich
durch Stellen wie I 506; vgl. auch Madvig zu De ἔπ." S. 465,
Caesar b: Gall. VII52,, bell. civ 176, Quintil. IX 4, 115.
V. 108 ist die Bigenthümlichkeit des Gebrauchs von corripere
nicht hervorgehoben; es steht sonst nur von dem Sich-Aufraffen,
Sich-Zusammennehmen des Subjects (und das liegt doch auch
eigentlich in dem con-), hier aber von der Einwirkung der Seele
auf den Körper. Ebenso wenig ist bei ettam atque etiam v. 228
bemerkt, dass es hier nicht «immer wieder» ist, sondern eher
«um es zu wiederholen», wie IV 1207, Cic. epp. XVI 15 (das
Citat II 337 ist durch irgend einen Druckfehler verunstaltet).
J. L. Heiberg.
Sophokles Elektra, erklärt von Georg Kaibel. (Samml. wissensch.
Comment. zu griech. u. röm. Schriftstellern.) Leipzig 1896,
Teubner. VIII+310 5.
Ueber Ziel und Berechtigung der «Sammlung wissenschaftlicher
Commentare» wird anderswo in diesem Bande eingehend gesprochen ;
ich möchte nur dem Wunsch Ausdruck geben, dass unter die zu
bearbeitenden Schriftsteller so bald wie möglich auch Homer
aufgenommen werde. Bei keinem vielgelesenen antiken Autor ist wol
das Bedürfnis einer wissenschaftlichen Erklärung, wenn auch nur
einer einzelnen Partie, so dringend.
Die vorliegende Ausgabe ist nicht allein als erster Band der
Sammlung erschienen, sondern auch von dem Leiter des ganzen
Unternehmens bearbeitet. Man wird daher voraussetzen dürfen,
dass der Kaibelsche Commentar als Musterbeispiel einer
wissenschaftlichen Erklärung aufgefasst werden und wie überhaupt, so
auf die folgenden Bände der Sammlung eine nachhaltige Wirkung
ausüben wird. Er verdient darum, ebensosehr als um seines
eigenen Werthes willen, ganz besondere Beachtung.
Nach einer kurzen Vorrede, worin K. über seine kritischen
und exegetischen Grundsätze Auskunft gibt, folgt der Text mit
kritischem Apparat. Dieser fusst auf der Ausgabe von
Jahn-Michaëlis; neues handschriftliches Material ist nicht beigebracht.
Der Text ist, wie billig, nicht auf den Laurentianus allein gestellt,
sondern neben diesem der Parisinus 2712 als selbständige Quelle
anerkannt; von beiden werden sämmtliche Lesarten angeführt. In
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Project Runeberg, Wed Jun 17 00:22:07 2026
(www-data)
(download)
<< Previous
Next >>
https://runeberg.org/nordfilol/3r6/0112.html