- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift for filologi (og pædagogik) / Tredie række : Sjette bind /
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(1874-1922)
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100 A. B. Drachmann: Anm. af «hüpfenden» Herzen zum Hüpfen der Empfindnng ist kaum härter, als wenn man vom <«pulsirenden Leben» spricht. Das sehr eigenthümliche ἰδὲ v. 145 hätte einer Erläuterung bedurft; vgl. ausser suus sibi (s. Draeger) unten v. 333, Tacitus hist. IV 23, 5. Der Uebergang zu diesem Gebrauch wird deutlich durch Stellen wie I 506; vgl. auch Madvig zu De ἔπ." S. 465, Caesar b: Gall. VII52,, bell. civ 176, Quintil. IX 4, 115. V. 108 ist die Bigenthümlichkeit des Gebrauchs von corripere nicht hervorgehoben; es steht sonst nur von dem Sich-Aufraffen, Sich-Zusammennehmen des Subjects (und das liegt doch auch eigentlich in dem con-), hier aber von der Einwirkung der Seele auf den Körper. Ebenso wenig ist bei ettam atque etiam v. 228 bemerkt, dass es hier nicht «immer wieder» ist, sondern eher «um es zu wiederholen», wie IV 1207, Cic. epp. XVI 15 (das Citat II 337 ist durch irgend einen Druckfehler verunstaltet). J. L. Heiberg. Sophokles Elektra, erklärt von Georg Kaibel. (Samml. wissensch. Comment. zu griech. u. röm. Schriftstellern.) Leipzig 1896, Teubner. VIII+310 5. Ueber Ziel und Berechtigung der «Sammlung wissenschaftlicher Commentare» wird anderswo in diesem Bande eingehend gesprochen ; ich möchte nur dem Wunsch Ausdruck geben, dass unter die zu bearbeitenden Schriftsteller so bald wie möglich auch Homer aufgenommen werde. Bei keinem vielgelesenen antiken Autor ist wol das Bedürfnis einer wissenschaftlichen Erklärung, wenn auch nur einer einzelnen Partie, so dringend. Die vorliegende Ausgabe ist nicht allein als erster Band der Sammlung erschienen, sondern auch von dem Leiter des ganzen Unternehmens bearbeitet. Man wird daher voraussetzen dürfen, dass der Kaibelsche Commentar als Musterbeispiel einer wissenschaftlichen Erklärung aufgefasst werden und wie überhaupt, so auf die folgenden Bände der Sammlung eine nachhaltige Wirkung ausüben wird. Er verdient darum, ebensosehr als um seines eigenen Werthes willen, ganz besondere Beachtung. Nach einer kurzen Vorrede, worin K. über seine kritischen und exegetischen Grundsätze Auskunft gibt, folgt der Text mit kritischem Apparat. Dieser fusst auf der Ausgabe von Jahn-Michaëlis; neues handschriftliches Material ist nicht beigebracht. Der Text ist, wie billig, nicht auf den Laurentianus allein gestellt, sondern neben diesem der Parisinus 2712 als selbständige Quelle anerkannt; von beiden werden sämmtliche Lesarten angeführt. In

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