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24 J. L. Heiberg: Anm. af
letzten Jahre, und die Niemand beleidigen sollen, am wenigsten
den verdienten Gelehrten, dem das Buch gewidmet ist, habe ich
nicht zurückhalten wollen, weil ich aus eigner Erfahrung weiss, wie
leicht man eine in solchen Sammelbänden versteckte Abhandlung
übersieht, und wie schwer sie manchmal zugänglich ist. Die
Anzeige darf sich auf eine kurze Inhaltsangabe beschränken nebst
einigen Bemerkungen zu einer Abhandlung, die meinen Studien
näher liegt.
Vorn steht ein Gratulationscarmen in sapphischen Strophen
von A. Baumstark, dann die Namen von 80 Schülern, wovon
23 Beiträge geliefert haben.
C. Cichorius, Die Reliefs des Denkmals von Adamklissi
(S. 1—20), macht schwere Bedenken geltend gegen die
Entstehung der umstrittenen Reliefs in traianischer Zeit; sie sollen
von einer Wiederherstellung des Denkmals durch Constantin
herrühren.
W. Ruge, Strassen im östlichen Kappadokien (S. 21—32).
E. Weber, Δισσοὶ λόγοι, Bine Ausgabe der sogenannten
Dialexeis (S. 33—51), bringt eine vorläufige Recensio dieser höchst
interessanten Probe sophistischer Schriftstellerei auf Grund
zahlreicher Handschriften.
R. Schmertosch, Keppler zu Plutarchs Schrift «Vom Gesicht
im Monde» (S. 52—55), macht auf eine Uebersetzung der Schrift
mit nicht uninteressantem Commentar des grossen Astronomen
aufmerksam, worin u, a. die optischen und astronomischen
Ansichten Plutarchs kritisch besprochen werden.
B. Maurenbrecher, Die Komposition der ħElegieen Tibulls
(S. 56—88), versucht leider bei Tibull eine durchgängige
strophische Responsion nachzuweisen.
P. Prager, Ad Heliodori Aethiopica (S. 89—91),
conservative Bemerkungen zum Text gegen Aenderungen von Hirschig und
Naber.
M. Thiel, Quibus auctoribus Vitruvius quae de mirabilibus
aquis refert debeat (S. 92—106), will neben Varro noch eine
griechische Quelle nachweisen, mit dem sogenannten Sotion bei
Westermann verwandt. Aehnlichkeit mit Geopon. II 4—6 wird
aufgedeckt und auf Benutzung von Pseudo-Demokrit zurückgeführt.
P. Sakolowski, Fragmente des Stephanos von Byzantion
(S. 107—113), widerlegt die Ansicht Geffckens, dass in den
älteren Scholien zur Periegese des Dionysios der echte Stephanos
benutzt sei; ebensowenig sind die Scholien selbst von Oros
benutzt, der dem Stephanos und dem Etymol. magn. zu Grunde
liegt. Zugleich werden neue Aufschlüsse über Zeit und Art der
uns vorliegenden Stephanosexcerpte vorläufig angekündigt.
F. Gündel, Coniectanea Lucianea (S. 114—115), vier
beachtenswerthe Vermuthungen zu Ver. hist. und Deor. concil.
C. Radinger, Zu den Kyzikenischen Epigrammen der Pa-
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Project Runeberg, Wed Jun 17 01:13:50 2026
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