- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift for filologi (og pædagogik) / Tredie række : Syvende bind /
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(1874-1922)
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24 J. L. Heiberg: Anm. af letzten Jahre, und die Niemand beleidigen sollen, am wenigsten den verdienten Gelehrten, dem das Buch gewidmet ist, habe ich nicht zurückhalten wollen, weil ich aus eigner Erfahrung weiss, wie leicht man eine in solchen Sammelbänden versteckte Abhandlung übersieht, und wie schwer sie manchmal zugänglich ist. Die Anzeige darf sich auf eine kurze Inhaltsangabe beschränken nebst einigen Bemerkungen zu einer Abhandlung, die meinen Studien näher liegt. Vorn steht ein Gratulationscarmen in sapphischen Strophen von A. Baumstark, dann die Namen von 80 Schülern, wovon 23 Beiträge geliefert haben. C. Cichorius, Die Reliefs des Denkmals von Adamklissi (S. 1—20), macht schwere Bedenken geltend gegen die Entstehung der umstrittenen Reliefs in traianischer Zeit; sie sollen von einer Wiederherstellung des Denkmals durch Constantin herrühren. W. Ruge, Strassen im östlichen Kappadokien (S. 21—32). E. Weber, Δισσοὶ λόγοι, Bine Ausgabe der sogenannten Dialexeis (S. 33—51), bringt eine vorläufige Recensio dieser höchst interessanten Probe sophistischer Schriftstellerei auf Grund zahlreicher Handschriften. R. Schmertosch, Keppler zu Plutarchs Schrift «Vom Gesicht im Monde» (S. 52—55), macht auf eine Uebersetzung der Schrift mit nicht uninteressantem Commentar des grossen Astronomen aufmerksam, worin u, a. die optischen und astronomischen Ansichten Plutarchs kritisch besprochen werden. B. Maurenbrecher, Die Komposition der ħElegieen Tibulls (S. 56—88), versucht leider bei Tibull eine durchgängige strophische Responsion nachzuweisen. P. Prager, Ad Heliodori Aethiopica (S. 89—91), conservative Bemerkungen zum Text gegen Aenderungen von Hirschig und Naber. M. Thiel, Quibus auctoribus Vitruvius quae de mirabilibus aquis refert debeat (S. 92—106), will neben Varro noch eine griechische Quelle nachweisen, mit dem sogenannten Sotion bei Westermann verwandt. Aehnlichkeit mit Geopon. II 4—6 wird aufgedeckt und auf Benutzung von Pseudo-Demokrit zurückgeführt. P. Sakolowski, Fragmente des Stephanos von Byzantion (S. 107—113), widerlegt die Ansicht Geffckens, dass in den älteren Scholien zur Periegese des Dionysios der echte Stephanos benutzt sei; ebensowenig sind die Scholien selbst von Oros benutzt, der dem Stephanos und dem Etymol. magn. zu Grunde liegt. Zugleich werden neue Aufschlüsse über Zeit und Art der uns vorliegenden Stephanosexcerpte vorläufig angekündigt. F. Gündel, Coniectanea Lucianea (S. 114—115), vier beachtenswerthe Vermuthungen zu Ver. hist. und Deor. concil. C. Radinger, Zu den Kyzikenischen Epigrammen der Pa-

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