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26 J. L. Heiberg: Anm. af
(vgl. jetzt das schöne Gedicht XVII des Bacchylides) und über
Theseus und Helena.
W. Becher, Das Caeretanum des L. Iunius Moderatus
Columella (S. 186—191); lag im Gebiete des etruskischen Caere.
H. Beschorner, Zwei unbeachtete Theognisfragmente (S. 192—
198); das erstere, das aus Plat. Legg. I 630 c gewonnen werden
soll, ist eine Täuschung; Platon verweist einfach auf die 630 a
angeführten Theognisverse. Das zweite beruht auf den sehr
unsicheren Worten des Michael Ephesios zu Eth. Nikom. 1177 Ὁ 31
(vol. XX S. 591 ed. Berol.): τινὲς μὲν Θεόγνιδός φασιν εἶναι
τὴν γνώμην ταύτην οἵ δὲ Σόλωνος. Vermuthlich hat Aristoteles,
da er κατὰ τοὺς παραινοῦντας sagt, gar nicht an eine bestimmte
Dichterstelle gedacht; die Gnome könnte bei jedem griechischen
Verfasser stehen. Bine Anmerkung behandelt Theogn. 147.--- 48.
F. Bock, In Aristotelis rhetoricam observationes criticae
(S. 199—207), 16 meist wenig einleuchtende Coniecturen. Am
Schluss wird bei Cic. Orat. 10 nach redigendum aus Nonius
209, 19 hinzugesetzt perfectam.
M. R. Dimitrijević, Hesiodi Opera 641—662 (S. 208—214),
ganz unwahrscheinliche Tilgung von v. 6483—45 und 651 ἡ ποτ᾽
᾿Αχαιοί — 656 μεγαλήτορος.
Ein Sachregister und ein Stellenverzeichniss bilden den
Schluss.
Der Aufsatz Tittels, den ich mir bis zuletzt aufgespart habe,
stellt zusammen, was wir über Karpos aus Antiocheia wissen und
bestimmt seine Zeit auf das 11. oder I. Jahrh. v. Chr., indem
êr beweisen zu können meint, dass er vor Geminos gelebt hat.
Ich leugne nicht, dass Karpos nach dem wenigen, was wir von
ihm wissen, ganz gut in die Reihe der Epigonen passen würde.
Aber andererseits muss ich festhalten, dass er ebenso gut in die
ersten nachchristlichen Jahrhunderte gesetzt werden kann, wo
man doch wohl schliesslich den Heron wird unterbringen müssen.
Und dass er nach Geminos gelebt hat, zeigt eine nähere
Betrachtung von Proklos in Bucl. 5. 241, 19 f., dem offenbar seine
ἀστρολογικὴ πραγματεία noch vorlag, Daraus berichtet Proklos
in z. Th. wörtlicher Anführung nach einigen tadelnden Worten
über die ungehörige Digression folgendes. Karpos habe die Frage
vom Verhältniss zwischen Theorem und Problem wieder angeregt
(d. h. nach Speusippos und Menaichmos S. 77 ff., ohne Zweifel
aus Geminos) und dahin entschieden, dass die Probleme τῇ τάξει
πρότερον seien, was dann mit seinen Worten näher begründet
wird. Darauf sagt Proklos mit Hindeutung auf die Thätigkeit
des Karpos als uņyavıxós, das möge richtig sein καὶ μάλιστα
τοῖς ἀπὸ τῶν περὶ τὰ αἰσϑητὰ στρεφομένων τεχνῶν ἀνιοῦσιν ἐπὶ
ϑεωρίαν, aber τῇ ἀξίᾳ ständen die Theoreme voran, und
überhaupt wirke die Geometrie, soweit sie mit den Künsten in
Verbindung stehe, προβληματικῶς, als Wissenschaft aber ϑεωρη-
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Project Runeberg, Wed Jun 17 01:13:50 2026
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