- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift for filologi (og pædagogik) / Tredie række : Syvende bind /
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(1874-1922)
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26 J. L. Heiberg: Anm. af (vgl. jetzt das schöne Gedicht XVII des Bacchylides) und über Theseus und Helena. W. Becher, Das Caeretanum des L. Iunius Moderatus Columella (S. 186—191); lag im Gebiete des etruskischen Caere. H. Beschorner, Zwei unbeachtete Theognisfragmente (S. 192— 198); das erstere, das aus Plat. Legg. I 630 c gewonnen werden soll, ist eine Täuschung; Platon verweist einfach auf die 630 a angeführten Theognisverse. Das zweite beruht auf den sehr unsicheren Worten des Michael Ephesios zu Eth. Nikom. 1177 Ὁ 31 (vol. XX S. 591 ed. Berol.): τινὲς μὲν Θεόγνιδός φασιν εἶναι τὴν γνώμην ταύτην οἵ δὲ Σόλωνος. Vermuthlich hat Aristoteles, da er κατὰ τοὺς παραινοῦντας sagt, gar nicht an eine bestimmte Dichterstelle gedacht; die Gnome könnte bei jedem griechischen Verfasser stehen. Bine Anmerkung behandelt Theogn. 147.--- 48. F. Bock, In Aristotelis rhetoricam observationes criticae (S. 199—207), 16 meist wenig einleuchtende Coniecturen. Am Schluss wird bei Cic. Orat. 10 nach redigendum aus Nonius 209, 19 hinzugesetzt perfectam. M. R. Dimitrijević, Hesiodi Opera 641—662 (S. 208—214), ganz unwahrscheinliche Tilgung von v. 6483—45 und 651 ἡ ποτ᾽ ᾿Αχαιοί — 656 μεγαλήτορος. Ein Sachregister und ein Stellenverzeichniss bilden den Schluss. Der Aufsatz Tittels, den ich mir bis zuletzt aufgespart habe, stellt zusammen, was wir über Karpos aus Antiocheia wissen und bestimmt seine Zeit auf das 11. oder I. Jahrh. v. Chr., indem êr beweisen zu können meint, dass er vor Geminos gelebt hat. Ich leugne nicht, dass Karpos nach dem wenigen, was wir von ihm wissen, ganz gut in die Reihe der Epigonen passen würde. Aber andererseits muss ich festhalten, dass er ebenso gut in die ersten nachchristlichen Jahrhunderte gesetzt werden kann, wo man doch wohl schliesslich den Heron wird unterbringen müssen. Und dass er nach Geminos gelebt hat, zeigt eine nähere Betrachtung von Proklos in Bucl. 5. 241, 19 f., dem offenbar seine ἀστρολογικὴ πραγματεία noch vorlag, Daraus berichtet Proklos in z. Th. wörtlicher Anführung nach einigen tadelnden Worten über die ungehörige Digression folgendes. Karpos habe die Frage vom Verhältniss zwischen Theorem und Problem wieder angeregt (d. h. nach Speusippos und Menaichmos S. 77 ff., ohne Zweifel aus Geminos) und dahin entschieden, dass die Probleme τῇ τάξει πρότερον seien, was dann mit seinen Worten näher begründet wird. Darauf sagt Proklos mit Hindeutung auf die Thätigkeit des Karpos als uņyavıxós, das möge richtig sein καὶ μάλιστα τοῖς ἀπὸ τῶν περὶ τὰ αἰσϑητὰ στρεφομένων τεχνῶν ἀνιοῦσιν ἐπὶ ϑεωρίαν, aber τῇ ἀξίᾳ ständen die Theoreme voran, und überhaupt wirke die Geometrie, soweit sie mit den Künsten in Verbindung stehe, προβληματικῶς, als Wissenschaft aber ϑεωρη-

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