- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift for filologi (og pædagogik) / Tredie række : Syvende bind /
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(1874-1922)
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Beiträge, C. Wachsmuth überreicht. 27 ματικῶς. Dann heisst es wörtlich weiter: «es ist daher unbegründet den Geminos zu tadeln, weil er das Theorem für vollkommener erklärt habe als das Problem. Denn auch Karpos selbst hat ja (nur) den Problemen den Vorrang κατὰ τάξιν Zugeschrieben, Geminos aber meint (das Theorem sei) vollkormener κατ ἀξίαν.» Hieraus kann vernünftigerweise nur geschlossen werden, dass Karpos den Geminos getadelt hat (καὶ γὰρ αὐτὸς ó Κάρπος), wie Proklos meint, durch ein Missverständniss, indem sie von verschiedenen Sachen reden. Wenn man es nicht so fassen will, muss man annehmen, ein dritter habe die Ansichten von Karpos und Geminos verglichen und jenem Recht gegeben; von einem solchen Zwischenglied aber ist sonst keine Spur, beide sind direct von Proklos benutzt. Was Tittel vorbringt um diese Ansicht zu widerlegen, ist belanglos oder verkehrt. Aus Pappos VIII S. 1026 folgt gar nichts für die Zeit; es steht kein Wort davon, dass Karpos damit angefangen habe die Geometrie praktisch zu verwenden, Der Zusammenhang der Stelle ist von Tittel nicht erfasst worden!. Pappos sagt: «der Begründer der Mechanik ist Archimedes, ein allumfassendes Genie, wie auch Geminos sagt. Nach Karpos hat er aber nur ein einziges Buch über praktische Mechanik geschrieben, nämlich τὸ κατὰ τὴν σφαιροποιίαν, weil er es nicht für der Mühe werth hielt, obgleich er beim Laienpublicum seinen Ruf wesentlich den Kriegsmaschinen verdankt; von der theoretischen Mathematik dagegen hat er auch das geringste niedergeschrieben, weil er die reine Wissenschaft liebte. Karpos selbst aber und andere haben die Geometrie praktisch verwendet, und mit gutem Grund; denn die Geometrie leidet nicht darunter.» Von einem Gegensatz zwischen Karpos und Geminos oder sonst Jemand ist keine Rede, noch weniger davon, dass Karpos die ungeheuerliche Ansicht geäussert haben sollte, Archimedes habe überhaupt nur ein Buch geschrieben. Es steht ausdrücklich da ἕν μόνον βιβλίον μηχανικόν, und wenn dann folgt τῶν δὲ ἄλλων οὐδὲν ἠξιωκέναι συντάξαι muss doch jeder τῶν δὲ ἄλλων μηχανικῶν verstehen. Bei der Besprechung des dritten Fragments (Proklos S. 125) ist dem Verf. ein schwer begreiflicher Irrthum passirt. Er behauptet, dass Tannery La Géométrie Grecque S. 26 unter ᾿“πολλώνιος bei Proklos S. 125, 17 nicht den Pergäer, sondern einen weit späteren, verstanden hat, und widerlegt ihn ausführlich. Aber davon steht bei Tannery nichts; er hat selbstverständlich an keinen andern als den berühmten Apollonios gedacht und demgemäss die Stelle verwerthet (vgl. meine Ausgabe des Apollonios II S. 133 Anm. ! Vor καίτοι Z. 12 bei Hultsch muss ein Komma stehen, nicht ein Punkt. Z. 16 ist δέ nicht in τε zu ändern, Z. 17 καί beizubehalten, Z. 18 ὡς kaum in ὅς zu ändern, eher in καί. So ist die ganze Stelle klar und vollkommen in Ordnung.

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