- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift for filologi (og pædagogik) / Tredie række : Niende bind /
181

(1874-1922)
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O. Jespersen: Anm. af Dieter, Laut- und Formenlehre. 181 «synpunkten är sammanfattande, om aorist användes i stället för parfait périphrastique». Af særlig interesse forekommer miig derimod påvisningen af perfektum anvendt aoristisk så tidlig som i det 1116 årh. og af den tiltagende brug i moderne fransk af «/e parfait périphrastique surcomposé» (j'ai eu appris) med følgende iorklaring: «Sedan nu bruket af perfektum för aorist såsom historiskt tempus är det vanliga i ledig och hvardaglig framställning, så ligger det nära till hands att beteckna den tidigare timade händelsen med perfektum af hjälpvärbet, plus part. pret. af hufvudvärbet». Anm. kan fuldstændig tiltræde forf.’s slutningsbemærkning «att skolundervisningen, ännu i lång tid, måste vidmakthålla aoristen, men alltid göra sträng skillnad på bokspråk och talspråk». V. Stigaard. Laut- und Formenlehre der altgermanischen Dialekte. Zum gebrauch für Studierende dargestellt von R. Bethge, O. Bremer, F. Dieter, F. Hartmann und W. Schlüter. herausgegeben von F. Dieter. Erster halbband 1898, zweiter halbband 1900. Leipzig, Reisland. XXXV - 800 s. (16 m.) Die verfasser haben die arbeit so unter sich verteilt, dass Bethge das urgermanische, gotische und altnordische übernommen hat, Dieter selbst das altenglische, Schlüter das altsächsische und Hartmann das althochdeutsche; dazu sollte noch eine friesische abteilung von Bremer kommen, die nicht rechtzeitig fertig wurde, deren gesonderte herausgabe aber jetzt in aussicht gestellt wird. So weit ich mir ein urteil erlauben kann, scheinen die verfasser ibre aufgabe in vortrefflicher weise gelöst zu haben. Die einzelnen verfasser haben ihre selbständigkeit gewahrt, so dass auch die sich entsprechenden abschnitte für verschiedene sprachen nicht genau nach demselben muster geordnet sind; dennoch findet man sich schnell zurecht, wozu ja auch die übersichtsparagraphen mit hinweisungen, die jeden abschnitt beendigen, wesentlich beitragen. Und dem herausgeber ist es im ganzen sehr gut gelungen dem werke ein einheitliches gepräge zu geben, was man namentlich sieht, wenn man es mit Pauls Grundriss vergleicht, dem es ja trotz aller yerschiedenheit gewissermassen konkurrenz macht. Dem titel nach ist es auf studierende berechnet; eigentlichen anfängern kann es wohl aber nicht gut in die hände gegeben werden, da es einerseits recht vieles voraussetzt, andererseits zu viele einzelheiten enthält; denjenigen aber, denen es wirklich an einem tieferen eindringen in die germanische sprachentwickelung gelegen ist, kann das buch als ein zuverlässiges hülfsmittel empfohlen werden.

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