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O. Jespersen: Anm. af Dieter, Laut- und Formenlehre. 181
«synpunkten är sammanfattande, om aorist användes i stället
för parfait périphrastique».
Af særlig interesse forekommer miig derimod påvisningen af
perfektum anvendt aoristisk så tidlig som i det 1116 årh. og af
den tiltagende brug i moderne fransk af «/e parfait périphrastique
surcomposé» (j'ai eu appris) med følgende iorklaring: «Sedan nu
bruket af perfektum för aorist såsom historiskt tempus är det
vanliga i ledig och hvardaglig framställning, så ligger det nära till
hands att beteckna den tidigare timade händelsen med perfektum
af hjälpvärbet, plus part. pret. af hufvudvärbet».
Anm. kan fuldstændig tiltræde forf.’s slutningsbemærkning
«att skolundervisningen, ännu i lång tid, måste vidmakthålla
aoristen, men alltid göra sträng skillnad på bokspråk och talspråk».
V. Stigaard.
Laut- und Formenlehre der altgermanischen Dialekte. Zum
gebrauch für Studierende dargestellt von R. Bethge, O. Bremer,
F. Dieter, F. Hartmann und W. Schlüter. herausgegeben
von F. Dieter. Erster halbband 1898, zweiter halbband
1900. Leipzig, Reisland. XXXV - 800 s. (16 m.)
Die verfasser haben die arbeit so unter sich verteilt,
dass Bethge das urgermanische, gotische und altnordische
übernommen hat, Dieter selbst das altenglische, Schlüter das
altsächsische und Hartmann das althochdeutsche; dazu sollte noch eine
friesische abteilung von Bremer kommen, die nicht rechtzeitig
fertig wurde, deren gesonderte herausgabe aber jetzt in aussicht
gestellt wird.
So weit ich mir ein urteil erlauben kann, scheinen die
verfasser ibre aufgabe in vortrefflicher weise gelöst zu haben. Die
einzelnen verfasser haben ihre selbständigkeit gewahrt, so dass auch
die sich entsprechenden abschnitte für verschiedene sprachen nicht
genau nach demselben muster geordnet sind; dennoch findet man
sich schnell zurecht, wozu ja auch die übersichtsparagraphen mit
hinweisungen, die jeden abschnitt beendigen, wesentlich beitragen.
Und dem herausgeber ist es im ganzen sehr gut gelungen dem
werke ein einheitliches gepräge zu geben, was man namentlich
sieht, wenn man es mit Pauls Grundriss vergleicht, dem es ja
trotz aller yerschiedenheit gewissermassen konkurrenz macht. Dem
titel nach ist es auf studierende berechnet; eigentlichen anfängern
kann es wohl aber nicht gut in die hände gegeben werden, da
es einerseits recht vieles voraussetzt, andererseits zu viele
einzelheiten enthält; denjenigen aber, denen es wirklich an einem tieferen
eindringen in die germanische sprachentwickelung gelegen ist,
kann das buch als ein zuverlässiges hülfsmittel empfohlen werden.
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Project Runeberg, Wed Jun 17 13:23:10 2026
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