- Project Runeberg -  Nordisk tidsskrift for fængselsvæsen... / Årg. 25 (1902) /
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(1878-1911)
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den Betrag auf richterliche Verfugung hin durch Arbeit
in einer Strafanstalt abzuverdienen.

Men efter den granskning af en Expertkommission, som
forslaget undergått, lyda hithörande bestämmelser på
följande sätt:

Die Geldstrafe ist innerhalb 3 Monaten zu
bezah-len. Doch kann der Richter diese Frist je nach
Um-ständen verlängern und einem unbemittelten
Verurteil-ten gestatten, den Betrag nach und nach zu bezahlen
oder denselben durch freie Arbeit abzuverdienen.
Gestalten sich die Verhältuisse des Schuldigen nach dem
Urteil wesentlich ungiinstiger, so kann der Richter den
Betrag der Geldstrafe angemessen ermässigen. Bezahlt
der Verurteilte die Geldstrafe innerhalb der
bestimm-ten Zeit nicht, so kann ihn der Richter datiir betreiben.
Erachtet der Richter eine Betreibung nicht för
ange-zeigt oder ist die Betreibung fruchtlos, so hat der
Verurteilte die Geldstrafe in einer öffentlichen Anstalt durch
Arbeit abzuverdienen. Es können dem Verurteilten
auch Arbeiten ausserhalb der Anstalt, insbesondere
Ar-beiten flir den Staat, zugewiesen werden. .Die Arbeit
soli möglichst seinen Fähigkeiten entsprechen. Fur
einen Tag Arbeit werden dem Verurteilten je nach
dem Ertrag der Arbeit 2 bis 5 Franken von der
Geldstrafe abgezogen. Die Kosten fur Verpflegung durfen
ihm nich angerechnet werden. Der Verurteilte wird
entlassen, sobald er die Geldstrafe abverdient hat.
Kann der Verurteilte nicht zur Arbeit angehalten
werden, so wandelt der Richter je 5 Franken Geldstrafe
in einen Tag Haft um. Die Freiheitsentziehung dauert
in keinen Falle länger als ein Jahr.

Vid öfvervägande af frågan, i hvad mån böters af*
tjenande eller ersättande genom arbete för det allmännas
räkning kan göra egentligt frihetsstraff umbärligt såsom
forvandlingsstraf! för böter, har man, såsom of ofvanstående
redogörelse för hithörande bestämmelser i främmande lagar

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Project Runeberg, Sun Dec 10 21:21:51 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
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