- Project Runeberg -  Samlaren / Ny följd. Årgång 18. 1937 /
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(1880-1935)
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Stellan Arvidsoii

»Es giebt eine zweyte Art, die ich die mittlere, oder um noch kürzer
seyn zu können, Betrachtungen nennen will. Die Betrachtungen
verbinden eine freyere Ordnung mit gewissen ruhigen
Empfindungen; und nur selten erheben sie sich bis zu einiger Bewunderung
Gottes.» Endast det tredje sättet är tillfredsställande:

Sich der obersten Stufe nähern, nenne ich, wenn die ganze Seele
von dem, den sie denkt, (und tuen denkt sie?) so erfüllt ist, dass alle
ihre übrigen Kräfte von der Anstrengung ihres Denkens in eine solche
Bewegung gebracht sind, dass sie zugleich und zu einem Endzwecke
wirken; wenn alle Arten von Zweifeln und Unruhen über die
unbegreiflichen Wege Gottes sich verlieren; wenn wir uns nicht enthalten
können, unser Nachdenken durch irgend einige kurze Ausrufungen der
Anbetung zu unterbrechen; wenn, wofern wir darauf kämen, das, was
wir denken, durch Worte auszudrücken, die Sprache zu wenige und
schwache Worte dazu haben würde; wenn wir endlich mit der
aller-tiefsten Unterwerfung eine Liebe verbinden, die mit völliger Zuversicht
glaubt, dass wir Gott lieben können, und dass wir ihn lieben dürfen.

Ur detta själstillstånd födes den religiösa hymnen. Det är »ein
Zustand der Seele, da in ihr so vile Gedanken und Empfindungen
auf Einmal und mit einer solchen Stärke wirken, dass, was alsdann
in ihr vorgeht, durch jede Beschreibung verlieren würde». Thorild
gör gällande detsamma, då han säger, att det för honom gällt, inte
att beskriva utan att uttrycka sin känsla. Klopstock illustrerar nu
detta med en dikt, skriven på hexameter:

Als ich das kleine Leben noch lebte, da noch die Stunde

Meiner neuen Herrlichkeit säumte; da sass ich oft einsam

An der Ceder im Haine; dann rauschten wallende Lüfte

Durch die Ceder ihr Leben; es Fühlten sich alle Naturen

Um mich herum: ich aber empfand die unsterbliche Seele!

Damals, o, da schon ergrif mich in Stunden, die ich noch segne,

Oft, mit so unaussprechlicher Neuheit und Wonne, der beste

Aller Gedanken, der grosse Gedanke, vom ersten der Wesen!

Dass von seinem Anschaun die Seele zur tiefsten Bewundrung

8chauernd hinunter erstaunte! so neu, so niemals empfunden

War sein Gefühl mir! Ich rief, der zitternde Mund nicht! der starrte!

Jede Stunde war todt! der Athem stand bebend! Das Leben

Stutzt, hielt inne! Die Zeit ging fort! Doch laut aus der Tiefe,

Laut, mit allen Empfindungen, rief die betende Seele:

O, wer bist du? — Wer bist du? — du Wesen der Wesen, wer bist du?

Gott! — unendlich! — der Erste! — da war es einsam! — du Schönster!

Wesen ohn Ursprung! — doch wars nicht ewig einsam! du Liebe!

Ach! — (nun kam mir die Stimme zurück, nun flössen die Thränen!)

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