Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - IV. Unterrichtswesen und geistige Kultur. Einl. von P. E. Lindström - 4. Der technische Unterricht. Von S. A. Söderblom
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Die Aufnahmeprüfungen betreffen Schwedisch, Mathematik sowie Geschichte
und Geographie. Mit Genügend bestandenes Realschulexamen mit mindestens
genügendem Zeugnis in der Mathematik befreit von der Aufnahmeprüfung, sofern
um die Aufnahme spätestens in dem zwei Jahre nach der Ablegung des
Examens eintreffenden Herbstsemester nachgesucht wird. Während der drei letzten
Semester des Lehrkursus sind die Schüler in drei Abteilungen geteilt: eine
mechanische, eine chemische und eine Bauabteilung.
Die Aufnahmegebühr beträgt 10 Kronen; das Schulgeld höchstens 10 Kronen
das Semester.
Der Unterricht wird an jeder Schule erteilt von vier Lektoren, von denen
einer Vorsteher ist und den Titel Rektor führt, einem Werkmeister, der
erforderlichen Anzahl Hilfslehrer, einem Turnlehrer sowie Assistenten.
Die Schüleranzahl betrug im Herbstsemester 1912 an den fünf
Elementarschulen zusammen 417.
Den geltenden Statuten gemäss soll der Unterricht sich erstrecken auf:
Mathematik, nämlich: a) Arithmetik, Algebra, Planimetrie, Stereometrie,
Reihentheorie und Logarithmen, ebene Trigonometrie und Grundzüge der analytischen
Geometrie; b) beschreibende Geometrie nebst Linearzeichnen; c) praktische
Geometrie; Feldmessung, Nivellierung mit Zeichnen und Übungen im Felde. —
Mechanik: a) Gesetze für Gleichgewicht und Bewegung von Körpern; b)
Maschinenlehre, Maschinenzeichnen nebst Konstruktion einfacher Maschinen und
Maschinenteile; c) mechanische Technologie. — Physik: Experimentalphysik mit
Bezug auf die wichtigsten Anwendungen dieser Wissenschaft in der Industrie. —
Chemie, unorganische und organische, mit Übungen, sowie chemische
Technologie. — Mineralogie und Geognosie. — Schwedisch; Deutsch, Englisch oder
Französisch je nach Bestimmung der betreffenden Direktion. — Buchführung
und Handelslehre; Baukunde mit Zeichnen; Freihandzeichnen und Modellieren;
Werkstattarbeit; Turnen und Waffenübungen.
An Staatszuschuss genossen die Technischen Elementarschulen im Jahre 1911
je 26 600 Kr; an ausserordentlichen Zuschüssen die Schulen in Malmö und
Örebro, die Parallelabteilungen haben, bezw. 14 450 und 19 920 Kr und die
Schulen in Borås, Norrköping und Härnösand bezw. 4 250, 4 250 und 4 550
Kr. Die Fonds der Schulen beliefen sich Ende des Jahres 1909 auf
283 000 Kr.
Die Räumlichkeiten für die technische Elementarschule sind von der
Kommune, wohin sie verlegt ist, zur Verfügung zu stellen; die übrige Ausstattung
wird teils von der Kommune, teils vom Staate sowie zu einem kleineren Teile
aus Schulgeldern bestritten.
D) Die Technische Schule in Eskilstuna wurde, unter anderem Namen,
im Jahre 1855 eröffnet, dann im Jahre 1872 erweitert, und nachdem die
Stadtverordnetenversammlung 1888 Mittel zu einer Fachschule für
Schlosserei- und Metallindustrie bewilligt hatte, wurden diese Lehranstalten
im Jahre 1890, unter der jetzigen Benennung, zur Technischen Schule
vereinigt.
Der Unterricht umfasst in der älteren Abteilung oder der Sonntags- und
Abendschule: Mathematik: wie bei den technischen Elementarschulen, ausserdem
die Grundzüge der analytischen Geometrie: Mechanik, Maschinenlehre,
Maschinenzeichnen, mechanische Technologie; Physik und Chemie: wie bei den technischen
Elementarschulen ausser chemischer Technologie; schwedische Sprache mit
Aufsatzschreiben; Deutsch oder Englisch; Schönschreiben; Freihandzeichnen und
Modellieren: Buchführung, den Bedürfnissen der Industrie angepasst;
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