Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - IV. Unterrichtswesen und geistige Kultur. Einl. von P. E. Lindström - 8. Öffentliche Sammlungen und Institutionen für Wissenschaft und Kunst. Die periodische Presse - Akademien und gelehrte Gesellschaften. Von B. Lundstedt
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AKADEMIEN UND GELEHRTE GESELLSCHAFTEN.
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Die elf Klassen haben folgende Mitgliederzahlen: für reine
Mathematik 6, für angewandte Mathematik und Astronomie 6, für Physik und
Meteorologie 10, für Chemie 10, für Mineralogie, Geologie und
physikalische Geographie 8, für Botanik 9, für Zoologie 9, für medizinische
Wissenschaften 14, für technische Wissenschaften 8, für ökonomische,
statistische und soziale Wissenschaften 6, für sonstige Wissenschaften
und hervorragende Verdienste um die wissenschaftliche Forschung 14.
Der Vorsitzende der Akademie führt den Titel Präses und wird
jährlich von den Mitgliedern gewählt. Die wissenschaftlichen Beamten der
Akademie sind: ein Sekretär, ein Astronom, der zugleich Direktor der
Sternwarte ist, ein Physiker, ein Direktor des botanischen Gartens (des
sog. Bergianska trädgården, zustandegekommen durch die Bergianische
Stiftung) und ein Bibliothekar. Unter der Aufsicht und Obhut der
Akademie stehen das Naturhistorische Reichsmuseum (Naturhistoriska
riksmuseum) (S. 528), die Staatliche meteorologische Zentralanstalt
(Statens meteorologiska centralanstalt), für die der Staat jährlich 27 863
Kr zahlt, und das Nobelinstitut für physikalische Chemie. — Die
Akademie verteilt zwei der Nobelpreise (vgl. S. 519).
Die Kgl. Akademie für schöne Literatur, Geschichte und
Altertumskunde (K. Vitterhets-, historie- och antikvitetsakademien) wurde von
Gustav III. 1786, gleichzeitig mit der Schwedischen Akademie, gestiftet.
Nach ihren jetzt geltenden Satzungen vom 17. Oktober 1890 mit
Änderungen vom. 10. Dezember 1909 besteht ihre Aufgabe in der Förderung
des Studiums der Geschichte, Archäologie und Numismatik, in der
Ausübung der Oberaufsicht tiber die Altertümer des Landes und tiber die
der Obhut der Akademie anvertrauten staatlichen Sammlungen, ferner
in der Prüfung der Vorschläge für Denkmünzen und öffentliche
Inschriften.
Die Akademie besteht aus höchstens 10 Ehrenmitgliedern, 25
ordentlichen, höchstens 20 ausländischen Mitgliedern und Korrespondenten in
unbestimmter Anzahl. Sämtliche Mitglieder werden von der Akademie
gewählt. Beamte der Akademie sind der Sekretär, der zugleich
Reichs-antiquar ist, und vier Antiquare. Der Staatszuschuss der Akademie
beträgt für 1913 90 400 Kr. Ihre eigenen Fonds beliefen sich 1912 auf
820 000 Kr, grösstenteils aus Stiftungen.
Die Kgl. Landwirtschaftliche Akademie (K. Lantbruksakademien)
wurde am 26. Dezember 1811 gestiftet. Sie soll nach ihren jetzt
geltenden Satzungen vom 4. Oktober 1907 gestützt auf Wissenschaft und
Erfahrung für die Entwicklung und Verbesserung der schwedischen
Landwirtschaft und der damit verbundenen Erwerbszweige wirken. Die
Akademie besteht aus einem Präses, einem Vizepräses und 24
Ehrenmitgliedern, die auf Vorschlag der Akademie von der Regierung ernannt
werden, 150 ordentlichen und höchstens 75 ausländischen Mitgliedern, die
von der Akademie gewählt werden. Die ordentlichen Mitglieder
gruppieren sich in 6 Abteilungen, und zwar die landwirtschaftliche Abteilung
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