- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Erster Teil : Land und Volk /
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(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - IV. Unterrichtswesen und geistige Kultur. Einl. von P. E. Lindström - 11. Die wissenschaftliche Forschung - Astronomie. Von Karl Bohlin

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(698 IV. DAS UNTERRICIITSAVESEN UND DIE GEISTIGE KULTUR.

nik in Uppsala B. Hedræus (1608—59) gegründet, der in eigener Werkstatt
astronomische Instrumente hergestellt zu haben scheint. Er gab auch eine in
Leyden gedruckte Arbeit über das sog. Astrolabium heraus. A. Celsius (1701
-44) veranlasste die Erbauung eines neuen Observatoriums in Uppsala (1740),
das reichlich mit Instrumenten versehen wurde. Als die französische
Grad-inessungsexpedition unter Maupertuis’ Leitung im Jahre 1736 nach Lappland
abging, war Celsius freiwilliger Teilnehmer an derselben. Er war auch der
erste, welcher die Aufmerksamkeit auf den Einfluss des Nordlichts auf die
Magnetnadel lenkte. — Im Jahre 1753, demselben Jahr, in dem die
Gregorianische Zeitrechnung in Schweden eingeführt wurde, wurden die Observatorien
in Stockholm1 und Lund eingerichtet. P. Wargentin (1717—83) war der erste
Direktor des Observatoriums in Stockholm. Er übte eine umfassende
Observa-tionstätigkeit aus, bestimmte für das Observatorium den Breiten- und
Längenunterschied von Paris, nahm 1751 mit den Beobachtern am Kap, in London
und Berlin an korrespondierenden Beobachtungen zur Bestimmung der
Sonnen- und der Mondparallaxe teil und beobachtete in Stockholm den
Venusdurchgang in den Jahren 1761 und 1769. Der Ruf, welchen er unter seinen
Zeitgenossen genoss, gründete sich jedoch vor allem auf die Tabellen für die
Jupitertrabanten, die er konstruierte.

Anders Celsius.

Im Anfange des 19. Jahrhunderts gab D. Melanderhjelm (1726—1810) in
Uppsala die Anregung zu einer neuen Gradmessung in Lappland (1801—03), die
von J. Svanberg (1771—1851) ausgeführt wurde. Einige Jahrzehnte später
(1850—51) folgte dieser eine skandinavisch-russische Gradmessung von Torneå
bis Fuglenæs (nahe Hammerfest in Norwegen), ausgeführt von N. H. Seiander
(1804—70) in Stockholm, J. M. Agardh (1812—62) in Lund und 1). Cr. Lind-

1 Der Grundstein zum Stockholmer Observatorium wurde 1742 gelegt und das
Observatorium 1753 eingeweiht.

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