- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Erster Teil : Land und Volk /
805

(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - V. Soziale Bewegungen - 3. Alkoholfrage. Von Einar J:son Thulin

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DIE ALKOHOLFRAGE.

805

Peter Wieselgren.

geeignet waren, die Herstellung des Branntweins in eine genau kontrollierte und
hoch besteuerte Fabriksproduktion zu verwandeln. Eine Entwicklung, zu der
übrigens schon früher Tendenzen in Gestalt der Verdrängung der in kleinerem
.Massstal) betriebenen Produktion vorhanden gewesen waren.

Obwohl diese Besteuerung im Vergleich zu der früheren ausserordentlich hoch
war, zeigte sich bald, dass eine weitere Steigerung derselben nötig war, um den
Konsum noch mehr zu beschränken. Es muss indessen bemerkt werden, dass
bei den fortgesetzten Steuererhöhungen in immer höherem Grade auch rein
staatsfinanzielle Gründe mitgespielt haben, und dass man sich im Lager der
Alkoholgegner von diesem Mittel zur Bekämpfung des Alkoholverbrauchs nicht
mehr so viel verspricht, wie dies früher der Fall war. Ausser der
Fabrikationssteuer wurden der Branntweinerzeugung durch die Herstellungsverordnungen des
Jahres 1885 und der folgenden Jahre eine Menge von Einschränkungen
auferlegt, welche dazu bestimmt waren, eine Uberproduktion zu verhindern. So war
die Erzeugung anfangs nur während zweier Monate des Jahres gestattet. Diese
Zeit wurde nach und nach ausgedehnt, so dass jetzt die Produktion von zum
Genuss bestimmtem Branntwein in der Regel vom 1. Oktober bis zum 1. Mai
gestattet ist. Die für das Produktionsmaximum und Minimum geltenden
Bestimmungen wechseln in den verschiedenen Verordnungen. Gegenwärtig ist das

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